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CeChemNet – Lenkungskreissitzung bei der ChemiePark Bitterfeld-Wolfen GmbH

Bitterfeld, 04.08.2016 – Ostdeutsche Chemieparkbetreiber tauschen sich in ihrer aktuellen Lenkungskreissitzung mit der Zukunftsagentur Brandenburg und der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH über die Marketingstrategien der beiden Bundesländer aus.

 

Die im CeChemNet vernetzten fünf ostdeutschen Chemieparkbetreiber, die BASF Schwarzheide GmbH, die Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH, die Dow Olefinverbund GmbH, die InfraLeuna GmbH und die Infra-Zeitz Servicegesellschaft mbH haben sich am 04.08.2016 zu ihrer regelmäßigen Lenkungskreissitzung bei der ChemiePark Bitterfeld-Wolfen GmbH getroffen. Als geladene Gäste begrüßten die Standortvertreter den Geschäftsführer der Zukunftsagentur Brandenburg, Herrn Dr. Steffen Kammradt, sowie den Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH, Dr. Carlhans Uhle. 
 

Inhalt des gemeinsamen Gespräches waren die Vermarktungs-Strategien der beiden Bundesländer und Anknüpfungspunkte und Ansätze für eine vertiefte Zusammenarbeit.

 

„An unseren Standorten bieten wir Investoren attraktive Bedingungen für die Ansiedlung. Besonders hervorzuheben sind die Vernetzung unserer Standorte in Stoffverbünden und umfassende Dienstleistungsangebote. Es gibt ausreichend Ansätze für die Zusammenarbeit, um die Chemiestandorte weiterhin gemeinsam zielorientiert und erfolgreich zu vermarkten.", so Dr. Michael Polk, Geschäftsführer der ChemiePark Bitterfeld-Wolfen GmbH. „Investitionen an den Standorten schaffen attraktive Arbeitsplätze und stärken die regionale Wirtschaftsbasis. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass vor allem die bereits etablierten Unternehmen mit Erweiterungen und Modernisierungen die Standorte weiter voran bringen."

 

Die Teilnehmer der Sitzung verständigten sich über mögliche gemeinsame Marketingaktivitäten und legten dabei den Branchenfokus insbesondere auf potentielle Investoren aus der Fein- und Spezialchemie.

 

Hintere Reihe von links:

Patrice Heine, ChemiePark Bitterfeld-Wolfen GmbH

Dr. Karl Heinz-Tebel, BASF Schwarzheide GmbH,

Dr. Christof Günther, InfraLeuna GmbH,

Jürgen Fuchs, BASF SE

Arvid Friebe, Infra-Zeitz Servicegesellschaft mbH

Dr. Roland Abel, Dow Olefinverbund GmbH

Vordere Reihe von links:

Dr. Michael Polk, ChemiePark Bitterfeld-Wolfen GmbH

Dr. Steffen Kammradt, ZAB Zukunftsagentur Brandenburg          

Kathrin Sommer, Verband der Chemischen Industrie e.V., Landesverband Nordost          

Dr. Carlhans Uhle, IMG Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Foto: Dr. Hirsch, Unicepta

Cechemnet - Neuer Sprecher gewählt
Dr. Michael Polk folgt Dr. Karl-Heinz Tebel als CeChemNet Sprecher

07.03.2016 Dr. Michael Polk, Geschäftsführer der ChemiePark Bitterfeld-Wolfen GmbH, wurde in der CeChemNet-Lenkungskreissitzung zum diesjährigen Sprecher des Netzwerkes gewählt. Die Sitzung fand bei der Infra-Zeitz Servicegesellschaft mbH in Elsteraue statt.

100 Jahre Chemiestandort Leuna

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel / Foto: Marco Junghans Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel / Foto: Marco Junghans

Am 03.März 2016 feierte der traditionsreiche Chemiestandort Leuna sein 100 jähriges Jubiläum. Die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts Dr. Reiner Haseloff und weitere Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft folgten der Einladung von Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH zum Festakt "100 Jahre Chemiestandort Leuna" ins cCe Kulturhaus in Leuna.   

Im Anschluss an den Festakt besuchte die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die neue Zentralwarte. Mit ihren Besuch wurde diese offiziell in Betrieb genommen.

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CeChemNet Teilnehmer des Gemeinschaftsstandes der Chemieparks auf der ACHEMA 2015

Bereits zum vierten Mal warben führende Chemieparks aus Deutschland mit einem gemeinsamen Messeauftritt auf der ACHEMA 2015 in Frankfurt um Investoren aus dem Ausland. Unter dem Motto: „Invest in Germany´s Chemical Parks – Make it in Germany" wurden die Produktionsvorteile des deutschen Chemieparkkonzepts vom 15. bis 19. Juni 2015 in Halle 9.1, Stand E41, präsentiert.

Den Gemeinschaftsstand bildete die Fachvereinigung Chemieparks im Verband der Chemischen Industrie (VCI) zusammen mit den Chemieparks der Standortbetreiber BASF, Currenta, Evonik, Bayer Industriepark Brunsbüttel, Infraserv Höchst, InfraServ Knapsack und Mainsite. Flankiert wurden die Industrievertreter von chemischen Regionalinitiativen wie ChemDelta Bavaria, CeChemNet, ChemSite und ChemCologne und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Bundes, Germany Trade and Invest (GTAI).

Im Rahmen eines ECRN-Workshops zum Thema "Worldwide Best Practices in Eco-Efficient Construction and Management of Chemical Parks" im Begleitprogramm der ACHEMA hielt Dr. Christof Günther, Geschäftsführer des CeChemNet-Netzwerkmitgliedes InfraLeuna GmbH einen Vortrag über ostdeutsche Zusammenarbeit von Chemie-Standorten als Beispiel ausgezeichneter Energie- und Öko-Effizienz. Dr. Günther zeigte dabei Möglichkeiten für die Generierung von Wettbewerbsvorteilen in der Produktion durch flexible und intelligente Systeme und Energieoptimierung auf. Die konsequente Ausschöpfung von potentialen zur Effizienzsteigerung und die flexible Anpassung an ein sich dynamisch veränderndes Umfeld sind entscheidend für den heutigen und künftigen Unternehmenserfolg.

 

 

Gemeinschaftsstand der Chemieparks auf der ACHEMA 2015 (Bild: VCI/Winkler)

Gemeinschaftsstand der Chemieparks auf der ACHEMA 2015

(Bild: VCI/Winkler)

 

CeChemNet – Ostbeauftragte der Bundesregierung diskutiert mit Chemieparks über erfolgreiche Ansiedlungspolitik

Schwarzheide, 27.10.2015

CeChemNet - Ostdeutsche Chemieparkbetreiber stellen heute ihre Analyse der Erfolgsfaktoren wirksamer Standortentwicklung vor und erörtern mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium und Ostbeauftragten der Bundesregierung Iris Gleicke die notwendigen Voraussetzungen zur Weiterentwicklung der Chemiestandorte als wesentliche Stützpfeiler der industriellen Basis in den neuen Bundesländern.

 

Success in Saxony

Artikel "Success in Saxony" im Internationalen Fachmagazin "Speciality Chemicals Magazine", Ausgabe Juli 2015

Die diesjährige Juli -Ausgabe des Speciality Chemicals Magazine widmet der Chemieregion Halle/Leipzig einen mehrseitigen Artikel.

Der Redakteur besuchte die Chemiestandorte in Leuna und Bitterfeld und beschreibt die erfolgreiche Entwicklung der Chemieindustrie in der Region  bis zum heutigen Tag.

Zur Homepages des Magazins geht es hier: www.specchemonline.com

07.05.2015 Chemieparks erneuern Kooperationsvereinbarung

Fünf Chemieparkbetreiber unterzeichneten neue Kooperationsvereinbarung. So bekräftigen sie, auch in Zukunft ihre partnerschaftliche Zusammenarbeit fortzuführen. Dabei richtet das Netzwerk seine Inhalte verstärkt auf die sich verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus.

Fünf ostdeutsche Chemieparkbetreiber, die BASF Schwarzheide GmbH, die Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH, die Dow Olefinverbund GmbH sowie die InfraLeuna GmbH und die Infra-Zeitz Servicegesellschaft mbH haben mit der Unterzeichnung der neuen Kooperations-vereinbarung Ihren Willen zur Zusammenarbeit erneut bekräftigt. Ergänzt wird die Partnerschaft durch den Verband der Chemischen Industrie e.V., Landesverband Nordost, der für das Netzwerk die Koordinierungsaufgaben übernimmt.

„Mit unserer Kooperation wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze unserer Chemie-Standorte sichern und ausbauen. Eine stärkere Vernetzung und Bündelung von Kompetenzen bietet zudem Potential für mehr Ressourceneffizienz und erhöht Marktchancen für die angesiedelten Unternehmen“, sagt der Sprecher des Netzwerkes und Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH, Dr. Karl Heinz Tebel.

Das bereits in 2002 gegründete Chemieparknetzwerk bringt sich mit standortrelevanten Forderungen und Themen auch in die politische Diskussion ein. „Mit der Fortführung unserer Kooperation wollen wir die Herausforderungen des Strukturwandels angehen und aktiv mitgestalten.“, so Dr. Tebel.

„An unseren Chemiestandorten spielt höchste Energieeffizienz eine ganz wichtige Rolle.“, ergänzt Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH und Sprecher für Energiefragen des Landesverbandes Nordost des Verbandes der Chemischen Industrie e.V., der zur Unterzeichnung der Vereinbarung an seinen Standort eingeladen hatte: „Jüngster Beleg hierfür ist die Gründung des ‚Energieeffizienz-Netzwerkes Chemiestandort Leuna‘ als das erste Netzwerk der chemischen Industrie in Deutschland in der vergangenen Woche.“

Presseinformation [73.7KB/pdf]

30.04.2015 InfraLeuna gründet "Energieeffizienz-Netzwerk Standort Leuna"

Im Beisein von Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt,  Thorsten Herdan, Abteilungsleiter der Abteilung II - Energiepolitik - Wärme und Effizienz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, sowie Dr. Hermann Hüwels, Bereichsleiter Umwelt, Energie, Rohstoffe beim DIHK (hintere Reihe v. r. n. l.)  erfolgte die Unterzeichnung der Vereinbarung zur Bildung des „Energieeffizienz-Netzwerkes Chemiestandort Leuna Im Beisein von Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Thorsten Herdan, Abteilungsleiter der Abteilung II - Energiepolitik - Wärme und Effizienz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, sowie Dr. Hermann Hüwels, Bereichsleiter Umwelt, Energie, Rohstoffe beim DIHK (hintere Reihe v. r. n. l.) erfolgte die Unterzeichnung der Vereinbarung zur Bildung des „Energieeffizienz-Netzwerkes Chemiestandort Leuna" durch Dr. Christof Günther, Geschäftsführer InfraLeuna GmbH, und Dr. Ulrich Müller, Kanzler der Hochschule Merseburg. (v .l.)

Am 30.04.2015 fand am Chemiestandort Leuna im Beisein von Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, die offizielle Unterzeichnung der Vereinbarung zur Bildung des „Energieeffizienz-Netzwerkes Chemiestandort Leuna“ statt.

Die Verbesserung der Energieeffizienz ist ein zentrales Ziel der Energiewende. Für eine wettbewerbsfähige Produktion am Chemiestandort Leuna ist  Energieeffizienz von existenzieller Bedeutung. Die InfraLeuna als Energiedienstleister des Chemiestandortes sieht sich dabei in einer besonderen Verantwortung. Sie hat als Netzwerkträger deshalb das „Energieeffizienz-Netzwerk Chemiestandort Leuna“ initiiert. Grundlage für dieses Netzwerk ist die im Dezember 2014 von der Bundesregierung  mit den führenden Wirtschaftsverbänden vereinbarte Initiative zur Bildung von 500 neuen Energieeffizienz-Netzwerken in Deutschland. 

 

Quelle Text und Bild: InfraLeuna GmbH, Meldung vom 30.04.2015

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04/2015 10. Fachmesse "Leuna-Dialog" am Standort der InfraLeuna findet am 07. Mai 2015 statt

Am 07. Mai 2015 findet in der Zeit von 10 bis 16 Uhr die Fachmesse „Leuna - Dialog" im cCe Kulturhaus Leuna statt. Es ist die mittlerweile 10. Messe, welche die InfraLeuna GmbH ausrichtet. Über 90 Dienstleistungsunternehmen präsentieren in diesem Jahr ihr Leistungsspektrum auf der Messe. Damit kann die Messe, die im Jahr 2006 mit 29 Ausstellern startete, wiederum einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr verbuchen.

Eröffnet wird die Standortmesse in diesem Jahr vom Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH, Dr. Christof Günther und einem Grußwort von Iris Gleicke (MdB), der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bun-desminister für Wirtschaft und Energie, Beauftragte der Bundesregie-rung für die neuen Bundesländer, Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus. Diese betont: „Der Chemiestandort Leuna kann auf erfolgreiche Jahre zurückblicken, muss sich gleichzeitig aber auch neuen Herausforderungen stellen. Dazu zählen in erster Linie die Sicherung einer bezahlbaren Energieversorgung, die weitere Stärkung der Innovationskraft, die Fachkräftesicherung in einer alternden Gesellschaft sowie die bedarfsgerechte und sichere Rohstoffversorgung."

  

Quelle: InfraLeuna GmbH, Meldung vom 27.04.2015

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03/2015: Standort Schwarzheide beweist Leistungsfähigkeit

BASF Schwarzheide GmbH blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück: Der Umsatz befindet sich stabil auf einem sehr hohen Niveau. „Erneut lag der Umsatz über der Marke von einer Milliarde €“, sagte Dr. Karl Heinz Tebel, Vorsitzender der Geschäftsführung, bei einem Pressegespräch am 18. März im Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH. Gemeinsam mit Dr. Colin von Ettingshausen, Kaufmännischer Geschäftsführer, wurde über die Entwicklung des Lausitzer BASF-Standortes informiert.

„Um die Produktionsleistung zu sichern, wurde 2014 ein hoher zweistelliger Millionen-Euro-Betrag für die Instandhaltung und Erweiterung von Produktionsanlagen sowie für die Modernisierung von Infrastruktureinrichtungen investiert“, sagte Tebel.

Darüber hinaus wurden über 150 Millionen € in die dritte Linie zur Produktion des Pflanzenschutzwirkstoffes F500® investiert. Der Ausbau der Pflanzenschutzaktivitäten unterstreicht, wie sich BASF Schwarzheide als Spezialitätenstandort profiliert und konsequent auf die Herstellung maßgeschneiderter Produkte sowie funktionaler Materialien und Lösungen ausrichtet.

Logistische Anbindung optimiert

2014 wurden durch den Chemielogistiker Bertschi am Standort rund 12 Millionen € investiert, um mit einem neuen zusätzlichen Portalkran und erweiterter Infrastruktur die bisherige Umschlagkapazität des Kombiverkehrsterminals zu verdoppeln.

Die geplante Modernisierung des Bahnhofes Ruhland wird die Anbindung des Standortes an das Schienennetz vereinfachen und ist eine Voraussetzung, um Schwarzheide zu einem Logistikknotenpunkt weiterzuentwickeln.

Neuer Ansiedler

Seit 2014 ist der weltweit führende Hersteller von Sitzkomponenten für die Automobilindustrie, die proseat-Gruppe, auf dem Werksgelände mit einer Produktionsstätte vertreten. Das zur Produktion benötigte expandierende Polypropylen (EPP) kann direkt von der nur wenige Meter entfernten Neopolen-Anlage der BASF Schwarzheide über eine Versorgungsleitung bezogen werden.

Gesamtbeschäftigung auf hohem Niveau

Insgesamt 1.736 Mitarbeiter (Stand 31.12.2014) sind bei der BASF Schwarzheide GmbH beschäftigt. Sie werden unterstützt von Leasingkräften und Kontraktoren.  

Zusammen mit Beschäftigten weiterer BASF-Gruppengesellschaften, Ansiedlern und Dienstleistern sind am Standort Schwarzheide rund 3.400 Menschen tätig.

155 junge Menschen absolvieren derzeit ihre Berufs­ausbildung am Standort.

 

Quelle: BASF Schwarzheide GmbH, Meldung vom 18.03.2015

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12/2014: Dr. Karl Heinz Tebel folgt Dr. Christof Günther als CeChemNet-Sprecher

Am 5. Dezember 2014 tagte der CeChemNet-Lenkungsausschuss in Leuna. Dr. Karl Heinz Tebel, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH, wurde seitens der Partner zum neuen CeChemNet-Sprecher gewählt. „Günstige industriepolitische Rahmenbedingungen sind für die Unternehmen der Chemischen Industrie eine essenzielle Voraussetzung, um wettbewerbsfähig zu sein. Die in CeChemNet vereinigten Standorte verfolgen deshalb das Ziel gemeinsame Interessen zu platzieren und Synergien zu schaffen Es ist für mich Ehre und Verpflichtung zugleich, im nächsten Jahr die verantwortungsvolle Funktion als Sprecher von CeChemNet zu übernehmen.“ sagt Dr. Karl Heinz Tebel.

Seit 2008 ist Dr. Karl Heinz Tebel Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH. Er begann 1982, nach seinem Verfahrenstechnikstudium und seiner Promotion an der RWTH Aachen, seine Karriere bei der BASF und durchlief anschließend verschiedene Positionen in der BASF-Gruppe im In- und Ausland. Er ist Mitglied im Vorstand des VCI Nordost und Sprecher des Clusters Kunststoffe und Chemie in Brandenburg sowie Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Nordostchemie.

Dr. Christof Günther, der Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH,  hat seit zwei Jahren die Funktion des Sprechers des Chemiepark-Netzwerks inne. In dieser Zeit konnte das Chemieparknetzwerk wichtige Akzente in der energiepolitischen Diskussion setzen. Wichtige Forderungen der energieintensiven Chemieindustrie, wie z. B. die bundesweite Angleichung der Biogasumlage oder der weitgehende Erhalt der Erleichterung bei der EEG-Umlage konnten bei der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes und des EEG durchgesetzt werden. Für das Chemieparknetzwerk in Mitteldeutschland steht weiter die bundesweite Anpassung Stromnetznutzungsentgelte ganz oben auf der Prioritätenliste.

„Wir wollen im Osten nicht dauerhaft der Zahlmeister der Energiewende sein. Wenn man die Energiewende in Deutschland fortführen will, dann muss die Politik dafür sorgen, dass die Lasten gerecht verteilt werden.“, so Günther.

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11/2014: Produktion für Pflanzenschutzmittelwirkstoff in Schwarzheide erweitert

Am BASF-Standort Schwarzheide wurde am 14. November 2014 die zweite Erweiterung der Anlage zur Herstellung des Pflanzenschutzmittelwirkstoffs F 500® in Betrieb genommen. Der Ausbau der F 500®-Produktion ist mit mehr als 150 Millionen € die bisher größte Einzelinvestition am Lausitzer Standort. Die feierliche Inbetriebnahme erfolgte im Beisein des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, des Aufsichtsratsvorsitzenden der BASF Schwarzheide GmbH, Dr. Friedrich Seitz, sowie des Leiters des BASF-Unternehmensbereiches Crop Protection, Markus Heldt. „Unser Anspruch ist es, eine Spitzenposition im Leistungsspektrum der BASF-Produktionsstandorte einzunehmen. Dazu gehört, mit Leistung zu überzeugen sowie Produktionsaufträge und Investitionen der Unternehmensbereiche exzellent zu erfüllen. Das haben die beteiligten Facheinheiten auch bei dieser Erweiterung der F 500®-Anlage geschafft", sagte Dr. Karl Heinz Tebel, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH. Tebel übergab die symbolische erste Charge des Fungizids an Markus Heldt. „Die Produktionslinie ist deutlich vor Plan fertiggestellt worden, das spricht für die Qualität des Projektteams und die Einsatzbereitschaft aller Beteiligten“, sagte Heldt. Erst vor vier Jahren wurde die erste Erweiterung in Betrieb genommen, die wie die erneute Erweiterung dem Ziel dient, den steigenden F 500®-Bedarf zu decken.

 

Quelle: BASF Schwarzheide GmbH, Meldung vom 14.11.2014

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11/2014: Hi-Bis GmbH feiert zehnjähriges Jubiläum mit Inbetriebnahme einer neuen Anlage in Bitterfeld

Nach fast genau zehn Jahren wurde am 10. November 2014 eine weitere Produktionsanlage der Hi-Bis GmbH feierlich in Betrieb genommen. Hi-Bis GmbH ist das erste japanische Unternehmen, das sich in Sachsen-Anhalt ansiedelte. Hi-Bis GmbH ist ein Joint Venture zwischen den Firmen Honshu Chemical Industry, Mitsui & Co. sowie Bayer MaterialScience.

Aufgrund der großen Nachfrage nach Bisphenol-Trimethylcyclohexan (BP-TMC) hatten sich die Joint-Venture-Partner des Unternehmens zu einer Erweiterung entschlossen. Mit einer Investition in Höhe von 48 Millionen Euro wurden 17 Arbeitsplätze und 2 Ausbildungsplätze geschaffen. Die Kapazität des Betriebes wird so auf jährlich 10.000 Tonnen verdoppelt. In der neuen Anlage wird weiterhin BP-TMC hergestellt. Es ist ein weißes, pulverförmiges, organisches Zwischenprodukt, welches die Bayer MaterialScience AG zur Produktion des Polycarbonates Apec® HT einsetzt. Apec® ist ein Spezialkunststoff mit hoher Wärmeformbeständigkeit für thermisch hoch belastete und optisch anspruchsvolle Teile in der Automobilbeleuchtung, Lichttechnik und Elektronikindustrie.

Zur Inbetriebnahme der Neuanlage kam auch Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt. Er dankte den Investoren für ihr langjähriges Engagement in Sachsen-Anhalt. „Die neuerliche Investition zeugt von den positiven Erfahrungen, die die Unternehmen bei uns in Sachsen-Anhalt bisher gemacht haben. Und gleichzeitig von dem Vertrauen, das sie in den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt setzen.“

2014 ist für das japanische Unternehmen ein besonderes Jubiläumsjahr: Neben der bereits 10-jährigen Produktion der ersten Anlage und der Inbetriebnahme der Erweiterungsanlage feiert das Unternehmen Honshu Chemical Industry in Japan den 100. Jahrestag seiner Gründung.

 

Quelle: Hi-Bis GmbH, Meldung vom 10.11.2014

 

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10/2014: Renomierter Autozulieferer investiert am Standort der BASF Schwarzheide

Die BASF Schwarzheide GmbH begrüßt auf ihrem Werksgelände einen neuen Ansiedler. Die Proseat Gruppe, einer der weltweit führenden Hersteller von Sitzkomponenten für die Automobilindustrie, errichtet auf dem Werksgelände des Lausitzer Chemieunternehmens eine Produktionsstätte. Stefan Hünermann, President & CEO der Proseat Gruppe und Dr. Karl Heinz Tebel, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH, haben am 11. September 2014 die entsprechenden Miet- und Serviceverträge unterzeichnet. Karl Heinz Tebel hieß Proseat am Standort herzlich willkommen und wünschte dem Unternehmen einen erfolgreichen Start. „Wir freuen uns sehr, dass wir Proseat von den Vorteilen unseres Standortes überzeugen konnten. Das Unternehmen verlängert die Wertschöpfungskette, schafft neue Arbeitsplätze und stärkt die Wirtschaftskraft der Region", sagte Tebel.

 

Quelle: BASF Schwarzheide GmbH, Meldung vom 11.10.2014

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10/2014: Offizielle Inbetriebnahme eines neuen Mitteldampfversorgungssystems - ein wichtiger meilenstein bei der Umsetzung des Energiekonzeptes der Infraleuna

Inbetriebnahme eines neuen Mitteldruckdampfversorgungssystems am Chemiestandort Leuna, v.l.n.r.: Franzjosef Schafhausen, Abteilungsleiter Klimaschutzpolitik; Europa und Internationales des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit; Dr. Georg Müller, Vorstandsvorsitzender der MVV Energie AG; Frank Bannert, Landrat des Landkreises Saalekreis; Dr. Dietlind Hagenau, Bürgermeisterin der Stadt Leuna; Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt; Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH; Jens Bühligen, Oberbürgermeister der Stadt Merseburg; Foto: Egbert Schmidt Inbetriebnahme eines neuen Mitteldruckdampfversorgungssystems am Chemiestandort Leuna, v.l.n.r.: Franzjosef Schafhausen, Abteilungsleiter Klimaschutzpolitik; Europa und Internationales des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit; Dr. Georg Müller, Vorstandsvorsitzender der MVV Energie AG; Frank Bannert, Landrat des Landkreises Saalekreis; Dr. Dietlind Hagenau, Bürgermeisterin der Stadt Leuna; Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt; Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH; Jens Bühligen, Oberbürgermeister der Stadt Merseburg; Foto: Egbert Schmidt

Am 8. Oktober 2014 nahmen Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Franzjosef Schafhausen, Abteilungsleiter Klima-schutzpolitik; Europa und Internationales des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Georg Müller, Vorstandsvorsitzender des Mannheimer Energieunternehmens MVV Energie AG, und Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH, ein neues Mitteldruckdampfversorgungssystem für den Chemiestandort Leuna offiziell in Betrieb.

 

Da die Energiekosten wesentlich die Kosten der Chemieproduktion bestimmen, hat die InfraLeuna 2013 das Energiekonzept „ProEnergie 2014+" für den Chemiestandort Leuna erarbeitet und mit der Umset-zung begonnen. Der Startpunkt war die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen der InfraLeuna GmbH und der Mannheimer MVV Umwelt GmbH, einer Tochtergesellschaft der MVV Energie, zur Erschließung zusätzlicher, kosteneffizienter Dampfquellen für den Chemiestandort Leuna im November 2013.

 

„Durch die Inbetriebnahme des neuen Mitteldruckdampfversorgungs-systems wird ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung des Energiekonzeptes erreicht und die Wettbewerbsfähigkeit und die Attraktivität des Chemiestandortes Leuna substanziell verbessert.", so Dr. Christof Günther.

 

Quelle: InfraLeuna GmbH, Meldung vom 8.10.2014

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09/2014: CeChemNet mit neuer Netzwerkbroschüre

Die CeChemNet-Standorte präsentieren sich mit der überarbeiteten Broschüre in neuem Gewand. Gemeinsam mit der halleschen Agentur Maigrün Design & Architektur wurde die Broschüre in neuem Format und mit frischerer Farbgebung realisiert.

Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt und Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, konnten für Grußworte gewonnen werden.

Die inhaltliche Dreiteilung aus Branchen- und Netzwerkinformation, Standortporträts und Service ermöglicht kompakte Information sowie gute Lesbarkeit. Eine Plastikmanschette stellt den haptischen Bezug zum Thema Chemie/Kunststoffe her.

Im Rahmen der Netzwerkarbeit sowie bei der Kontaktanbahnung und -pflege können sich die CeChemNet-Partner mit der Publikation als leistungsstarke und innovative Standorte empfehlen.

Die Broschüre ist in Deutsch und Englisch erschienen. Einzelne gedruckte Exemplare können auf Nachfrage bezogen werden.

Wir danken den beteiligten Partnern für die Unterstützung.

09/2014: Tag der offenen Tür im Mitteldeutschen Chemiedreieck lockt viele Besucher

Programm für die ganze Familie zum Tag der offenen Tür 2014; Foto: Unicepta Programm für die ganze Familie zum Tag der offenen Tür 2014; Foto: Unicepta
Am 20. September 2014 öffneten die Standorte Leuna, Bitterfeld und Schwarzheide erneut für Interessierte ihre Tore. Jung und Alt konnten Eindrücke aus erster Hand von modernen Produktionsanlagen und Serviceunternehmen sammeln und erfahren, was und wie die Unternehmen produzieren. Viele Unternehmen der Standorte luden zu Betriebsbesichtigungen ein. Das umfangreiche Rahmenprogramm u.a. mit Rundfahrten, spannenden Experimenten und Feuerwehrübungen, aber auch die guten Jobaussichten für angehende Fachkräfte begeisterten die zahlreichen Besucher.

09/2014: LEUNA-Harze erhält Preis der Umweltallianz 2014

Die LEUNA-Harze GmbH ist am 11. September 2014 mit dem Preis der Umweltallianz in der Kategorie "Strategien und innovative Projekte" ausgezeichnet worden. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis überreichten Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens. Die LEUNA-Harze GmbH gewann den Preis mit ihrer katalytischen Abwasserreinigungsanlage. Die produktionsbedingten Abwässer enthalten Natriumchlorid und organische Bestandteile. Letztere werden in einer Abwasserreinigungsanlage unter stark oxidativen Bedingungen abgebaut und der überwiegende Anteil der gereinigten Lösung als Rohstoff dem eigenen Produltionskreislauf zugeführt. Neben der Rückgewinnung eines Rohstoffes aus einem Abfallprodukt wird bei diesem neuartigen Verfahren die Abgabemenge salzhaltiger Prozessabwässer wesentlich verringert.

 

Quelle: Umweltallianz Sachsen-Anhalt, Leuna Echo Ausgabe 08/2014

08/2014: Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel besucht Wasserstoff-Modellregion Mitteldeutschland

Bundesminister Gabriel besucht das Gasezentrum für Wasserstoff der Linde AG am Chemiestandort Leuna. Foto: isw GmbH Bundesminister Gabriel besucht das Gasezentrum für Wasserstoff der Linde AG am Chemiestandort Leuna. Foto: isw GmbH

Am 7. August 2014 besuchte Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, den Gasspeicherstandort Bad Lauchstädt der VNG Gasspeicher GmbH und das Gaszentrum für Wasserstoff der Linde AG im Chemiepark Projekt HYPOS). Ziel des Vorhabens ist es, aus regenerativ erzeugtem Strom im großtechnischen Maßstab „grünen“ Wasserstoff für energiewirtschaftliche Anwendungen zu produzieren. Gabriel betonte: „Eine Schlüsselrolle beim Ausbau der Erneuerbaren Energien bilden innovative Ansätze, um Strom und Gas zu speichern und damit die Erzeugung der Erneuerbaren Energien vom Verbrauch zeitlich zu entkoppeln.“ Dafür leiste das HYPOS-Projekt einen wichtigen Beitrag und stehe so beispielhaft für die technologische Vorreiterrolle Deutschlands bei der nachhaltigen Energieerzeugung, so Gabriel weiter.

Am Chemiestandort Leuna wurde Bundesminister Gabriel durch Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH und Sprecher des Central European Chemical Network (CeChemNet) begrüßt. In dem Chemiepark haben sich über 100 Chemieunternehmen und Dienstleister angesiedelt. Dort besichtigte Gabriel das Technische Gasezentrum und die Wasserstoffproduktionsanlage der Linde AG. Der weltweit größte derartige Produktionskomplex der Linde Gas Division versorgt über ein Pipeline-Netz neben Leuna auch die Chemieparks Bitterfeld, Piesteritz und Schkopau mit Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Spezialgasen. Diese Infrastruktur sowie die jahrzehntelangen Erfahrungen bei der Erzeugung und dem Transport von Wasserstoff bilden einen wichtigen Baustein für die Vision einer Wasserstoffmodell-Region Mitteldeutschland.

 

Quelle: HYPOS e.V.

Presseinformation [109.2KB/pdf]
Info HYPOS [213.7KB/pdf]
Dokumentation [2.1MB/pdf]

07/2014: Haseloff lobt Engagement von Puralube in  Sachsen-Anhalt

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat am 21. Juli 2014 in Elsteraue das langjährige Engagement der amerikanischen Firma Puralube in Sachsen-Anhalt gelobt. „Sachsen-Anhalt hat in der Vergangenheit hohe Summen in die Sanierung der Umwelt investieren müssen. Gerade vor diesem Hintergrund freuen wir uns, dass sich mit Puralube das weltweit erste Unternehmen bei uns engagiert, das aus Altöl hochwertige Basisöle herstellt“, sagte Haseloff bei der Feier von Puralube anlässlich der Verarbeitung von einer Million Tonnen Altöl am Standort Elsteraue.

Der Ministerpräsident würdigte das Engagement zahlreicher US-amerikanischer Unternehmen in Sachsen-Anhalt. Firmen mit amerikanischer Beteiligung gehörten mit einem Investvolumen von über 2 Milliarden € zu den größten Investoren im Land. Mit mehreren Dutzend Projekten seien dadurch rund 12.000 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert worden.

„Wir strengen uns an, weitere Unternehmen von der Qualität unseres Standorts zu überzeugen, nicht nur aus den USA, sondern aus aller Welt“, betonte Haseloff. Der Standortwettbewerb sei in den letzten Jahren schwieriger geworden. Umso erfreulicher sei es, wenn Firmen wie Puralube in Sachsen-Anhalt gute Erfahrungen machten und auch bei anderen internationalen Firmen für das Land würben.

 

Quelle: Staatskanzlei Sachsen-Anhalt, 21.7.2014

07/2014: Weiterer Meilenstein bei der Umsetzung des Energiekonzeptes der InfraLeuna

Mit dem Kauf des auf dem Chemiestandort Leuna befindlichen Gas- und Dampfturbinenkraftwerkes der envia Therm wurde eine weitere wichtige Etappe bei der Umsetzung des umfassenden Energiekonzepts der InfraLeuna erfolgreich abgeschlossen.Foto: InfraLeuna GmbH Mit dem Kauf des auf dem Chemiestandort Leuna befindlichen Gas- und Dampfturbinenkraftwerkes der envia Therm wurde eine weitere wichtige Etappe bei der Umsetzung des umfassenden Energiekonzepts der InfraLeuna erfolgreich abgeschlossen.Foto: InfraLeuna GmbH
Mit dem zum 1. Juli 2014 erfolgten Kauf des auf dem Chemiestandort Leuna befindlichen Gas- und Dampfturbinenkraftwerkes der envia Therm wurde eine weitere wichtige Etappe bei der Umsetzung des umfassenden Energiekonzepts der InfraLeuna erfolgreich abgeschlossen. Da die Energiekosten wesentlich die Kosten der Chemieproduktion bestimmen und sich die Rahmenbedingungen auf dem Energiemarkt grundlegend verändert haben, hat die InfraLeuna 2013 das Energie-konzept „ProEnergie 2014+“ für den Chemiestandort Leuna, unter Beibehaltung der gewohnten Versorgungssicherheit, erarbeitet. Im November 2013 wurde mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen der InfraLeuna GmbH und der Mannheimer MVV Umwelt Asset GmbH ein bedeutender erster Schritt zur Erschließung zusätzlicher, kosteneffizienter Dampfquellen für den Chemiestandort Leuna getan. Der jetzige Kraftwerkskauf ist ein weiterer und wichtiger Bestandteil dieses Energiekonzepts.
„Durch den Kauf des envia-Therm-Kraftwerkes können wir nun zusätzliche Potenziale für eine weitere Flexibilisierung der Energieversorgung am Chemiestandort Leuna realisieren.“, so Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH.

Quelle: InfraLeuna GmbH, 7.7.2014
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07/2014: 20 Jahre DOMO Gruppe in Leuna - Haseloff lobt Verdienste ausländischer Investoren um Chemiestandort Mitteldeutschland

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat die Verdienste ausländischer Investoren um den Chemiestandort Mitteldeutschland gelobt. „Es war Anfang der 90er Jahre zwar eine nationale Entscheidung, den Standort zu erhalten. Ohne das große Engagement auch vieler ausländischer Investoren hätten wir das Ziel aber nicht erreichen können“, betonte Haseloff am 4. Juli 2014 in Leuna bei der Feier zum 20-jährigen Standortjubiläum der belgischen DOMO Gruppe.
Der Einstieg der DOMO Gruppe sei für die Region und das Land ein Glücksfall gewesen, erklärte der Ministerpräsident. Damals seien die Keime dafür gelegt worden, dass sich in Mitteldeutschland wieder eine konkurrenzfähige Chemieindustrie habe entwickeln können. Das sei auch die Basis für das industrielle Comeback Sachsen-Anhalts nach der Jahrtausendwende.
Innovativ, wettbewerbsfähig, umweltfreundlich, das seien die heimischen Industriebetriebe von heute, unterstrich der Regierungschef. Die robuster gewordenen Industriestrukturen hätten Sachsen-Anhalt auch gesamtwirtschaftlich gestärkt. So gebe es auch für unternehmensnahe Dienstleistungen bessere Wachstumschancen. In der Landesregierung habe die Industrie einen verlässlichen Partner in Zukunftsfragen wie der Fachkräftesicherung und einer bezahlbaren Energieversorgung, hob Haseloff hervor. Im Zuge der aktuellen Neuregelung der EEG-Umlage werde es bei akzeptablen Rahmenbedingungen für die heimischen Unternehmen bleiben.

Quelle: Staatskanzlei Sachsen-Anhalt, 4.7.2014

07/2014: Bundeswirtschaftsminister zu Gast auf wissenschaftlicher Beiratssitzung des isw in Halle

Bundesminister Gabriel am 3. Juli 2014 in Halle, Foto: isw Bundesminister Gabriel am 3. Juli 2014 in Halle, Foto: isw

Auf Einladung der Geschäftsleitung des Instituts für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gemeinnützige Gesellschaft mbH (isw) nahm Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, am 3. Juli 2014 an der wissenschaftlichen Beiratssitzung teil. Das gemeinnützige Institut stellt sich auch im 23. Jahr seines Bestehens mit der wissenschaftlichen Beiratssitzung aktuellen Themen von hoher Bedeutung für die Entwicklung der neuen Bundesländer.


Angesichts der Auswirkungen der Energiewende auf die weitere Entwicklung Ostdeutschlands beleuchteten Vertreter aus Landespolitik, Wirtschaft und Wissenschaft aus unterschiedlichen Blickwinkeln diese Problematik.

 

Bundesminister Gabriel ging in seinem Beitrag auf aktuelle Diskussionen zur Energiepolitik auf Bundes- und EU-Ebene ein: „Die Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) ist ein wichtiger Schritt für den Neustart der Energiewende – aber viele weitere werden folgen müssen. Wir müssen endlich das Thema Energieeffizienz angehen – denn hier liegt ein gigantisches Einsparpotenzial für die Verbraucherinnen und Verbraucher. Wir müssen den europäischen Emissionshandel zu einem wirksamen Mittel im Kampf gegen den Klimawandel machen. Und wir müssen auch den Netzausbau vorantreiben. Darum gilt es dabei bei der weiteren Umsetzung nach möglichst intelligenten Lösungen zu suchen, die am Ende des Tages auch bezahlbar sein müssen.“


Zum anschließenden Sommerfest – eröffnet durch Bundesminister Gabriel sowie den Ministern Bullerjahn und Möllring und dem Oberbürgermeister der Stadt Halle, Dr. Wiegand – trafen sich mehr als 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

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06/2014: Fünf Jahre lokales Spendenprogramm „Wir für Hier“ - Dow unterstützt 22 nachhaltige Projekte in der Region

Mit seinem Spendenprogramm „Wir für hier“ fördert Dow seit fünf Jahren gezielt nachhaltige Projekte im Saalekreis, der Stadt Halle und im Landkreis Leipzig. In diesem Jahr freuen sich 22 gemeinnützige Vereine und Institutionen über eine Zuwendung des Unternehmens. Während einer Feierstunde im Zwenkauer Hotel Seehof nahmen sie die symbolischen Spendenschecks in Höhe von jeweils 2.500 bis 15.000 Euro entgegen. Seit 2010 konnten somit fast 100 gemeinnützige Projekte rund um die Dow-Standorte in Schkopau, Böhlen, Teutschenthal und Leuna unterstützt und umgesetzt werden.
„Zu sehen, was aus den Projekten geworden ist und zu erleben, welche Verbesserungen oder neuen Ansätze sich dadurch für die Menschen in den Städten und Gemeinden ergeben, ist uns eine wichtige Bestätigung. Dafür ist das Spendenprogramm gemacht und darauf sind wir als Unternehmen natürlich stolz. Wir können der Region um unsere Standorte gezielt etwas zurückgeben“, freut sich Geschäftsführer Reiner Roghmann und bedankt sich für die verantwortungsvolle, ehrenamtliche Arbeit der Vereine und Institutionen.

Quelle: Dow Olefinverbund GmbH, 24.6.2014

06/2014: TOTAL Raffinerie Leuna auf dem Prüfstand - Mehr als 3000 zusätzliche Arbeitskräfte bei Generalinspektion vor Ort

Bereits zum dritten Mal seit ihrem Bestehen läuft in der TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH in Leuna eine große Generalinspektion, die für rund sechs Wochen alle Anlagen außer Betrieb setzt. Ein solch grundlegender Raffinerie-TÜV ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Die Planungen für das
Mammutvorhaben, bei dem Kolonnen, Behälter, Wärmetauscher,
Verdichter, Sicherheitsventile u.a. in ihre Einzelteile zerlegt, gereinigt,
inspiziert, repariert und wieder komplettiert werden, laufen bereits seit Mai 2011. Während der Generalinspektion werden 60 kleine, mittlere und große Investitionsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 65 Millionen Euro realisiert und zeitgleich abgeschlossen. Den Löwenanteil davon verschlingt die Modernisierung des Crackers. Mit seinem Umbau reagiert die Leunaer TOTAL-Tochter auf die veränderte Situation des Marktes, der immer weniger nach Otto-Kraftstoffen und mehr nach Vorprodukten für die Chemie, wie z.B. Propylen verlangt.

Quelle: TOTAL Raffinerie Leuna GmbH, 10.6.2014
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06/2014: ÖGP Leuna - Neue Behandlungsanlage zur Reinigung von kontaminiertem Grundwasser geht an Start

Sachsen-Anhalts Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens hat am 5. Juni 2014 eine Behandlungsanlage zur naturnahen Reinigung von kontaminiertem Grundwasser im Ökologischen Großprojekt Leuna (ÖGP) in Betrieb genommen. Die neue Anlage übernimmt ab sofort die Entfernung von Benzol und MTBE (Methyl-tert-butylether) aus über 600 Kubikmetern Grundwasser pro Tag.
Aeikens sagte: „Für eine effektive Sanierung der ökologischen Altlasten ist die Einbeziehung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und innovativer Verfahren unentbehrlich. Ein gelungenes Beispiel für die Überführung aus der Theorie in die Praxis ist die heute in Betrieb genommene Anlage. Der Beginn des Regelbetriebes ist ein wichtiger Baustein in der dauerhaften Sanierung der ökologischen Altlasten. Das Verfahren besticht durch gute Reinigungsergebnisse, Energieeinsparungen und dass keine Chemikalien eingesetzt werden. Damit sichern wir einen wichtigen Industriestandort und tragen zugleich dazu bei, weitere Wirtschaftsansiedlungen voranzutreiben.“
Ermöglicht wurde die Entwicklung des Reinigungsverfahrens durch die seit 2004 bestehende Kooperation zwischen dem Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und der Landesanstalt für Altlastenfreistellung. Für Maßnahmen der Altlastensanierung im Ökologischen Großprojekt Leuna haben Land und Bund bisher mehr als 81 Millionen Euro investiert.

Quelle: Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, 5.6.2014

05/2014: Der sechste Innovationskongress Chemie und Biotechnologie beleuchtete natürliche und synthetische Funktionsmaterialien

Gemeinsam veranstalteten die Universität Leipzig und der Verband der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Nordost (VCI LV NO) am 22. Mai 2014 den sechsten Innovationskongress Chemie und Biotechnologie. Er war dem Thema „Natürliche und Synthetische Funktionsmaterialien“ gewidmet. Auf der Veranstaltung wurden die Verbindungen zwischen industrieller und universitärer Forschung gefestigt und der Know-how-Transfer unterstützt.
Der Vorsitzendes des VCI LV NO, Dr. Dieter Hübl, erklärte: „Die chemische Industrie mit ihren Produkten und Leistungen spielt eine wichtige Rolle bei der nachhaltigen Entwicklung und allen globalen Megatrends. Innovationen sind deshalb ein wichtiges Fundament für die Zukunftsfähigkeit der Branche. Innovationen gedeihen besonders gut durch Kooperation. Die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen wollen wir mit der heutigen Veranstaltung fördern.“

Quelle: Nordostchemie, 22.5.2014
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05/2014: 20 Jahre Methylcellulose aus Bitterfeld

Dr. Volker Eckhardt, Werksleiter Dow Bomlitz; 
Foto: Dow Wolff Cellulosics GmbH Dr. Volker Eckhardt, Werksleiter Dow Bomlitz; Foto: Dow Wolff Cellulosics GmbH
„Wir freuen uns ganz besonders über dieses Jubiläum, weil wir mit dem Bau der Anlagen einen nachhaltigen Beitrag zur Erhaltung des Chemiestandortes Bitterfeld geleistet haben. Methylcellulose aus den Betrieben MC7, MC9 und MC10 ist für unsere Kunden ein Synonym für Qualität Made in Germany“, so Dr. Eckhardt, Werksleiter Dow Bomlitz anlässlich der Jubiläumsveranstaltung am 21. Mai 2014 in Bitterfeld.
Nicht auf der grünen Wiese startete der Bau der ersten Methylcellulose-Anlage im Industriepark Bitterfeld-Wolfen, sondern auf einer Sandfläche anstelle des einstigen Chemiekombinates. Für einen erfolgreichen Start, und um künftig auch angesichts von Hochwasserperioden nicht „auf Sand gebaut“ zu haben, wurde zuvor das gesamte Gebiet um einen Meter aufgeschichtet. Dank tatkräftigem Einsatz aller Beteiligten wurde die „MC7“ genannte erste Anlage dennoch in nur zwei Jahren Bauzeit fertig gestellt – und zum Grundstein für die Methylcellulose-Produktion in Bitterfeld-Wolfen.
Heute, 20 Jahre später, feiert Dow auf der nunmehr grün bewachsenen Wiese rund um die Anlagen ein besonderes Jubiläum: Denn im Mai 1994 ging die MC7 im Beisein des damaligen Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl in Betrieb. Und zwei weitere Großinvestitionen in Produktionsanlagen für Methylcellulose am Standort Bitterfeld sollten diesem Projekt folgen: im Jahr 2003 die „MC9“ und in 2008 die „MC10“ als weltgrößte Anlage für Methylcellulose. Dreimal in Folge ein klares Bekenntnis zur Region Sachsen-Anhalt.
Die Methylcellulose-Produktion der Dow Chemical Company in Bitterfeld ist nicht nur ein wichtiger Baustein im Unternehmensportfolio – sie bildet auch eine wirtschaftliche Säule der Region. Gemeinsam liefern Dow Bitterfeld und Dow Bomlitz ihre Produkte in 83 Länder und an rund 470 Kunden. Mehr als 90 Männer und Frauen aus der Umgebung arbeiten mittlerweile bei Dow in Bitterfeld.

Quelle: Dow Wolff Cellulosics GmbH
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05/2014: Standortmesse "Leuna Dialog" mit 86 Ausstellern ausgebucht - InfraLeuna stellt Energiekonzept vor

Mit dem Energiekonzept "Proenergie2014+" will die InfraLeuna Energiepreisschwankungen begegnen und somit die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Chemiestandortes Leuna erhalten. Für die Chemieindustrie sei der Energiepreis ein knallharter Standortfaktor, sagte InfraLeuna-Geschäftsführer Christof Günther anlässlich seines Vortrages bei der Standortmesse "Leuna Dialog" am 8. Mai 2014. Mit der Nutzung von anfallendem Dampf aus chemischen Anlagen soll die Energieeffizienz erheblich gesteigert werden. Die Anbindung des Kraftwerkes der MVV Trea soll zudem die langfristige Versorgungssicherheit für die Unternehmen am Standort verbessern, erklärte Günther weiter.
Die Messe fand zum neunten Mal im Kulturhaus cCe in Leuna statt und war mit 86 Ausstellern erneut ausgebucht. Leistungsfähige Unternehmen aus der Region, aber auch Dienstleistungsunternehmen aus ganz Deutschland zeigten zur diesjährigen Messe wieder ihr Leistungsspektrum.

Quelle: InfraLeuna

03/2014: BASF-Standort Schwarzheide beweist Leistungsfähigkeit

Die BASF Schwarzheide GmbH hat 2013 einen Umsatz von 1.088 Millionen € erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um acht Prozent. Es ist der bisher höchste Jahresumsatz seit Bestehen des Unternehmens. Dr. Karl Heinz Tebel, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Dr. Colin von Ettingshausen, Kaufmännischer Geschäftsführer, blickten bei einem Pressegespräch am 26. März im Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH auf das vergangene Jahr zurück und informierten über die Entwicklung des Lausitzer Standortes. „2013 war ein ereignisreiches Jahr, das davon geprägt war, den Standort innerhalb der BASF-Gruppe als Spezialitätenstandort weiter zu profilieren. Wir sind auf Kurs“, sagte Tebel.

Quelle: BASF Schwarzheide GmbH, 26.3.2014
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03/2014: Bertschi verdoppelt Umschlagkapazität am Standort Schwarzheide

Der Schweizer Chemielogistiker Bertschi baut seine Infrastruktur am Standort Schwarzheide deutlich aus. Das auf dem Werksgelände der BASF Schwarzheide GmbH angesiedelte Unternehmen wird mit Investitionen von rund 13 Millionen Euro die Umschlagskapazität des bestehenden Kombiterminals verdoppeln. Bisher werden jährlich rund 60.000 Umschläge von Schiene auf Straße und umgekehrt realisiert.
„Für uns als Chemiestandort ist ein reibungsloser und kostengünstiger An- und Abtransport unserer Rohstoffe und Produkte wichtig. Dabei legen wir viel Wert auf Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit, deshalb bevorzugen wir Lösungen auf der Schiene. Die Investition von Bertschi wird die Attraktivität des Standorts als Logistikknotenpunkt weiter steigern“, sagte Dr. Karl Heinz Tebel, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH.

Quelle: BASF Schwarzheide GmbH, 26.3.2014
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03/2014: Chlorwasserstoff aus Bitterfeld - C+S Chlorgas GmbH eröffnet Standort in der Mersolstraße

Foto: Unicepta Foto: Unicepta
Erneut hat ein Unternehmen im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen fest Fuß gefasst, ein weiterer Puzzlestein stärkt den Stoffverbund am Standort: Die C+S Chlorgas GmbH im Areal B nahm am 21. März 2014 mit dem Abfüllen von Chlorwasserstoff offiziell ihren Betrieb auf. Derzeit sind sechs Mitarbeiter beschäftigt.
Chlorwasserstoff bezieht die Firma per Pipeline aus der Elektrolyse von AkzoNobel. Nach einer aufwändigen Reinigung wird das Gas mit einem Druck von 150 bar in Flaschen und große Fässer gefüllt. Das geschieht mittels einer komplexen, selbst entworfenen und gebauten Anlage.Verwendet wird Chlorwasserstoff zum Beispiel in der Pharma- und der Elektronikindustrie. In diesem Jahr peilt das Unternehmen ein dreistelliges Wachstum an, 2015 soll der Ausstoß dann noch einmal verdoppelt werden. Die weltweite Kundschaft wird per Bahn, Lkw und Schiff beliefert.

Quelle: C+S Chlorgas / Uwe Rempe

03/2014: Hocheffizientes Industriekraftwerk im Chemiepark Zeitz feierlich eingeweiht

Minister Möllring (2. von rechts) bei der                        Einweihungsfeier in Zeitz. Minister Möllring (2. von rechts) bei der Einweihungsfeier in Zeitz.
Das neue hocheffiziente Industriekraftwerk im Chemiepark Zeitz wurde am 19. März 2014 im Beisein von Hartmut Möllring, Minister für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, feierlich eingeweiht. Nach acht Monaten Bauzeit versorgt GETEC seit 1. Juni 2013 die Radici Chimica Deutschland GmbH mit Dampf und Strom. Die Inbetriebnahme der modernen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage erbringt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz – der Ausstoß von etwa 100.000 Tonnen CO2- Äquivalenten pro Jahr wird nun vermieden.

Quelle: GETEC heat & power AG, 19.3.2014

03/2014: SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt beschließt Erklärung zur Energiepolitik

Am 17. und 18. März 2014 traf sich die SPD-Landtagsfraktion zu einer zweitägigen Klausur in Alexisbad im Harz. Dabei beschloss die Fraktion unter anderem eine Erklärung zur Energiepolitik. Zu den energiepolitischen Positionen erklärte Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende: "Wir sind mitten in der Gestaltung der Energiewende. Das betrifft nicht nur die Diskussion um das EEG, sondern auch den Ausbau der Energienetze. Mit der Erklärung wollen wir die für Sachsen-Anhalt wichtigen Punkte frühzeitig in die Debatte einbringen. Das betrifft u.a. die gerechte Verteilung der Netzausbaukosten. Die Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt sind hier in den letzten Jahrzehnten enorm in Vorleistung gegangen. Sie haben einen großen Anteil daran, dass die Bundesrepublik mit ihren Ausbauzielen aktuell so gut dasteht. Diese Leistung muss beim zukünftigen Netzausbau berücksichtigt und auf die bisherigen Netzausbaukosten angerechnet werden.“

Quelle: SPD-Landtagsfraktion, 18.3.2014

03/2014: Patentierte Pigmente gehen von Leuna in die Welt - Das finnische Unternehmen FP-Pigments erweitert die Produktion

Auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern am Chemiestandort Leuna hat die FP-Pigments GmbH nach ihrer Gründung im Jahr 2008 bereits im Spätsommer 2009 ihre Produktionsanlage in Betrieb genommen. Nun wurde die Produktionskapazität durch Erweiterung der Produktionsanlagen mehr als verdoppelt. Dazu wurde bis Ende 2013 eine zweite Produktionslinie und eine Lagerhalle errichtet. Die Gesamtinvestition von mehreren Mio € wurde erneut durch Fördermittel des Landes, des Bundes und der Europäischen Union unterstützt. Dadurch erhöht sich die Zahl der Arbeitsplätze auf mindestens 30 Vollzeitarbeitsplätze.„Ich freue mich über die Erweiterungsinvestition der FP-Pigments GmbH am modernen Chemiestandort Leuna. Die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens und die Standortwahl machen deutlich, dass Leuna gute technische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen bietet und die ansässigen Unternehmen von den Synergien der Verbundwirtschaft profitieren.“, sagte Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna am 18. März 2014 in Leuna.

Quelle: FP Pigments, 18.3.2014
Pressemitteilung [24.4KB/pdf]

3/2014: Bundesbeauftragte für die neuen Länder zu Gast in Schkopau: CeChemNet tagt zu Industriepolitik für Ostdeutschland

Iris Gleicke (ganz rechts) und Katrin Budde (2. von rechts) am 4. März 2014 zu Gast bei der CeChemNet-Lenkungsausschuss-sitzung in Schkopau.
Auf Einladung des erweiterten Lenkungsgremiums des
Standortnetzwerks CeChemNet und des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland tagten am 4.3.2014 rund 20 Vertreter der chemischen Industrie Ostdeutschlands in Schkopau. Auf der Tagesordnung standen Themen wie die Auswirkungen der Energiewende auf Ostdeutschland, die künftige Ausrichtung von Investitions- und Forschungsförderung, Initiativen zur Fachkräftesicherung sowie Logistik und länderübergreifende Kooperation.
Als Gäste nahmen teil Frau Iris Gleicke, MdB und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium und Beauftragte für die Belange der neuen Länder sowie Frau Katrin Budde, Landesvorsitzende der SPD und Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag Sachsen-Anhalts.
Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna und amtierender CeChemNet-Sprecher, bekräftigte die Erwartung der Branche auf mutige Reformen in der Energiepolitik. „Frau Iris Gleicke setzt mit ihrem heutigen Besuch ein Signal für die große Bedeutung, die die neue Bundesregierung der chemischen Industrie in Ostdeutschland beimisst. Um Nachteile im Wettbewerb zu vermeiden, muss die derzeit bestehende überproportionale Belastung der ostdeutschen Länder bei den Netzentgelten beseitigt werden. Zudem sollte bei der Novellierung des EEG die gesamte Wertschöpfungskette der Chemieindustrie betrachtet werden. Die Chemieparks sollten dabei als Rückgrat der heimischen Chemieindustrie die besondere Ausgleichsregelung nutzen können", sagte Günther. Budde unterstützte dieses Ansinnen. „Die Energiewende ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Sichere und bezahlbare Energie ist eine unabdingbare Grundlage für den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt.“
Gleicke unterstrich die Bedeutung des industriellen Sektors als Fundament für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze und skizzierte die industriepolitische Schwerpunktsetzung der neuen Bundesregierung im Hinblick auf die Erfordernisse Ostdeutschlands. Der Kern einer international wettbewerbsfähigen Wirtschaft sei auch weiterhin eine moderne, dynamische Industrie, so Gleicke.
Presseinformation [148.5KB/pdf]

2/2014: Kabinett beschließt Regionale Innovationsstrategie 2014 – 2020

„Sachsen-Anhalt verfügt bereits heute über innovative Unternehmen und eine gut positionierte Forschungslandschaft. Darauf aufbauend müssen wir eine Innovationskultur etablieren, die bislang unerschlossene Innovationspotentiale vor allem bei kleinen und mittleren Betrieben weckt. Es geht darum, unsere Unternehmen weiter zu stärken, indem wir sie regional, national und international noch mehr vernetzen" sagte Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Hartmut Möllring bei der Präsentation der neuen Regionalen Innovationsstrategie des Landes am 18. Februar 2014 in Magdeburg. „Im Zentrum steht die intelligente Spezialisierung, also die Ausrichtung auf bestehende Stärken in Sachsen-Anhalt. Das heißt auch, dass wir die verfügbaren Ressourcen und die knapper werdenden Fördermittel durch eine Orientierung an den Märkten der Zukunft künftig noch fokussierter einsetzen werden.“


Diese so genannten Leitmärkte umfassen

  • • Energie, Maschinen- und Anlagenbau, Ressourceneffizienz,
  • • Gesundheit und Medizin,
  • • Mobilität und Logistik,
  • • Chemie und Bioökonomie und
  • • Ernährung und Landwirtschaft.

Die Kreativwirtschaft sowie Informations- und Kommunikationstechnologien nehmen dabei eine wichtige unterstützende Querschnittsfunktion ein.

Quelle: Staatskanzlei Sachsen-Anhalt, 18.2.2014

1/2014: Inbetriebnahme eines neuen Logistikgebäudes am Chemiestandort Leuna

Am 16. Januar 2014 nahmen Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, und Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH, ein neues Logistikgebäude offiziell in Betrieb. Ebenso wurde die Betriebszentrale der Bahnlogistik erneuert und die Tankinnenreinigungsanlage um eine vierte Linie erweitert. „Mit diesen Investitionen verbessern wir die Möglichkeiten der Unternehmen am Chemiestandort Leuna und darüber hinaus, die wettbe-werbsfähigen, qualitativ hochwertigen und zuverlässigen Logistikleistungen der InfraLeuna in Anspruch zu nehmen“, so Günther. „Damit sind die Voraussetzungen dafür geschaffen worden, noch mehr Transporte von der Straße auf die Schiene zu verlagern“, sagte Verkehrsminister Thomas Webel bei der Inbetriebnahme.

Quelle: InfaLeuna GmbH, Meldung vom 16.1.2014
Presseinformation [40.0KB/pdf]


11/2013. Chinesische Pressedelegation besucht CeChemNet-Standorte Leuna und Bitterfeld

Chinesische Pressedelegation am 27. November 2013 in Leuna. Foto: Ralf Lehmann / IMG
Am 27. November 2013 waren chinesische Pressevertreter im Rahmen der Pressereise 2013: „Chemie wächst hier in Parks“ zu Gast am Chemiestandort Leuna sowie im P-D Chemiepark Bitterfeld-Wolfen. Die Journalisten waren vor allem am Chemiepark-Konzept interessiert: Wie funktioniert das Konzept generell - Infrastruktur, Logistik, Konzentration auf Kernkompetenzen - und wo liegen die Vorteile einer Ansiedlung in einem Chemiepark? Zudem standen Umweltaspekte der Umstrukturierung der Standorte sowie aktuelle Forschungskooperationen im Mittelpunkt der Diskussion.
Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit IMG Sachsen-Anhalt, GTAI, CeChemNet und den einzelnen Standorten organisiert. Allen Beteiligten herzlichen Dank für die Unterstützung.

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/index.php?id=874

11/2013: Kooperationsvertrag zwischen InfraLeuna und MVV Umwelt

Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages haben die InfraLeuna GmbH und die Mannheimer MVV Umwelt Asset GmbH am 25. November 2013 die Grundlage für eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Energieversorgung für den Chemiestandort Leuna geschaffen. „Durch den Vertrag wird das abfallgefeuerte Kraftwerk von MVV Umwelt noch stärker in den Energieverbund des Chemiestandortes Leuna einbezogen. Hieraus ergeben sich erhebliche Vorteile für beide Partner.“, so Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH.

Quelle: InfraLeuna GmbH
Pressemitteilung [57.1KB/pdf]

11/2013: Chemikalien aus Biomasse – Errichtung einer industriellen Pilotanlage in Leuna

Erst kam die Ansiedlung eines internationalen Biotech-Pioniers, dann folgte die Förderungszusage durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über 5,7 Millionen Euro: Am Chemiestandort Leuna soll in den kommenden drei Jahren eine Pilotanlage zur industriellen Herstellung von Chemikalien aus Biomasse entstehen. Für das BioEconomy Spitzencluster in Mitteldeutschland ist dieses Vorhaben des Clustermitglieds Global Bioenergies GmbH ein Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen Bioökonomie. Das Leuchtturmprojekt soll wissenschaftlich durch das ebenso im Clusterverbund befindliche Fraunhofer Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse (CBP) begleitet werden. Die Anlage ist für die Produktion von bis zu 100 Tonnen Isobuten pro Jahr ausgelegt.

Quelle: Spitzencluster BioEconomy, Meldung vom 21.11.2013

11/2013: Verband der Chemischen Industrie, Landesverband Nordost, ernennt Dr. Christof Günther zum Sprecher für Energiefragen

Die NORDOSTCHEMIE beobachtet die Auswirkungen der Energiewende auf die chemische Industrie in Ostdeutschland mit wachsender Sorge. Um die eigenen Positionen in Zukunft deutlicher zur Sprache bringen, hat der Vorstand des Verbandes der Chemischen Industrie, Landesverband Nordost, den Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH, Dr. Christof Günther, zum Sprecher für Energiefragen benannt.
Die Energie im Osten hat ein Gesicht. Als langjähriger, ausgewiesener Energiefachmann wird er in Zukunft alle Fragen zum Thema Energie, Energieversorgung und Energieeffizienz bündeln.

Quelle: NORDOSTCHEMIE, 14.11.2013
Pressemitteilung [534.3KB/pdf]

10/2013: LANXESS feiert in Bitterfeld 75 Jahre Produktion von Ionenaustauschern zur Wasseraufbereitung

75 Jahre Ionenaustauscher-Produktion in Bitterfeld: Rainier van Roessel (rechts), Vorstandsmitglied der LANXESS AG, Reiner Haseloff (Zweiter von rechts), Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Jean-Marc Veselle (links), Leiter des LANXESS-Geschäftsbereichs Liquid Purification Technologies, Petra Wust Dritte von rechts), Oberbürgermeisterin der Stadt Bitterfeld-Wolfen, und Gerold Schade (Zweiter von links), Geschäftsführer der IAB Ionenaustauscher GmbH, unterzeichneten während der Jubiläumsveranstaltung eine Urkunde, die anschließend in dem Betrieb aufgehängt wurde. Foto: LANXESS AG 75 Jahre Ionenaustauscher-Produktion in Bitterfeld: Rainier van Roessel (rechts), Vorstandsmitglied der LANXESS AG, Reiner Haseloff (Zweiter von rechts), Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Jean-Marc Veselle (links), Leiter des LANXESS-Geschäftsbereichs Liquid Purification Technologies, Petra Wust Dritte von rechts), Oberbürgermeisterin der Stadt Bitterfeld-Wolfen, und Gerold Schade (Zweiter von links), Geschäftsführer der IAB Ionenaustauscher GmbH, unterzeichneten während der Jubiläumsveranstaltung eine Urkunde, die anschließend in dem Betrieb aufgehängt wurde. Foto: LANXESS AG
Die Geschichte der Wasseraufbereitung ist mit der Bitterfeld-Wolfens eng verbunden. Die Stadt an der Mulde ist die Keimzelle der Ionenaustauscher-Harze, leistungsstarke Polymer-Kugeln, mit denen sich Schadstoffe aus Flüssigkeiten entfernen lassen und die somit dabei helfen, die Qualität von Wasser zu verbessern. Vor 75 Jahren wurden in Wolfen die kleinen Harz-Perlen erstmalig in Großserienproduktion hergestellt. Die LANXESS AG leistet – mit Ionenaustauschern, aber auch mit der Produktion von Membranfilterelementen – in Bitterfeld und an anderen Standorten einen wichtigen Beitrag, den Zugang zu sauberem Trinkwasser in allen Teilen der Erde sicherzustellen.
Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, betonte die Wichtigkeit der traditionsreichen chemischen Industrie für den Standort: „Die heutige Jubiläumsfeier unterstreicht, wie sehr LANXESS mit dem Standort Bitterfeld-Wolfen inzwischen verwachsen ist. Das Engagement von renommierten Unternehmen wie LANXESS ist ein Gütesiegel für den Standort Sachsen-Anhalt. Ein bedeutender Standortvorteil in Sachsen-Anhalt sind die Chemieparks wie hier in Bitterfeld-Wolfen. Hier können die Unternehmen gemeinsam und damit kostengünstiger Infrastrukturen und Dienstleistungen nutzen. Mit dieser Strategie, das haben die vergangenen Jahre gezeigt, sind wir auf dem richtigen Weg“, sagte Haseloff.

Quelle: LANXESS, Meldung vom 22.10.2013
Pressemitteilung [227.7KB/pdf]

10/2013: Mitteldeutscher Tag auf der K 2013

Schillernd schön – die Haute Couture aus Kunststoff: Jungdesigner der Schule für Mode & Design haben anlässlich der K 2013 modische Kreationen aus Plaste und Elaste vorgeführt.
Foto: Messe Düsseldorf
Die 800 Unternehmen der mitteldeutschen Chemie- und Kunststoffindustrie mit über 84.100 Beschäftigten haben im Jahr 2012 rund 22 Milliarden Euro umgesetzt. Mehr als ein Drittel ihrer Produkte geht ins Ausland. Diese Leistungs- und Innovationskraft zeigten die über 90 Aussteller aus Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auch auf der K 2013, der weltgrößten Messe für Kunststoff und Kautschuk, an Einzel- und Gemeinschaftsständen. Ein Höhepunkt war dabei der Mitteldeutsche Tag am 17. Oktober, der bereits zum dritten Mal in Folge veranstaltet wurde. Im Rahmen eines Pressegespräches, Messerundgängen mit Landesvertretern sowie einer Abendveranstaltung am Gemeinschaftsstand der deutschen Hauptstadtregion ab 18 Uhr in Halle 8b / Stand E61 wurde die Bedeutung der Kunststoffindustrie in diesem Wirtschaftsraum im Herzen Europas herausgestellt. Die Vertreter der vier mitteldeutschen Bundesländer stellten anlässlich der K 2013 neben den jüngsten Branchenzahlen auch die Neuauflage des Clusteratlas „Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland“ der Öffentlichkeit vor. Als Highlight der Abendveranstaltung wurden im Rahmen einer Modenschau eigens für die K Messe angefertigte Kleider aus Kunststoffen mitteldeutschen Ursprungs präsentiert.

10/2013: Offizielle Inbetriebnahme eines Thermokompressors zur Steigerung der Energieeffizienz am Chemiestandort Leuna

Am 10. Oktober 2013 nahmen Dr. Hermann Onko Aeikens, Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Laurent Lenoir, CEO der Taminco Corporation, Roel Frère, Geschäftsführer der Taminco Germany GmbH, Dr. Reinhard Hanisch, Prokurist der TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH, und Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH, einen neuen Thermokompressor zur Steigerung der Energieeffizienz offiziell mit einem Mausklick in Betrieb. „Mit dieser Investition steigern wir ein weiteres Mal die Energieeffizienz am Chemiestandort Leuna und sorgen somit auch für eine Reduzierung von Treibhausgasemissionen.“, so Günther.

Quelle: InfraLeuna GmbH, 10.10.2013
Pressemitteilung [41.8KB/pdf]

10/2013: GELSENWASSER ist neuer Partner der P-D ChemiePark Bitterfeld Wolfen GmbH

Die GELSENWASSER AG hat 94 % der Geschäftsanteile an der P-D ChemiePark Bitterfeld Wolfen GmbH erworben. Die Gesellschaft mit 77 Mitarbeitern ist in Bitterfeld-Wolfen ansässig und betreibt im gleichnamigen Industriepark u. a. die Wasserver- und Abwasserentsorgung.
Auf einer Informationsveranstaltung für die Belegschaft der P-D ChemiePark stellte sich GELSENWASSER am 1.10.2013 als neuer Partner vor: „Wir sind wirklich begeistert, der neue Partner der P-D ChemiePark GmbH zu sein. Das Unternehmen ist sehr gut aufgestellt, hat qualifiziertes Personal und blickt in eine gute Zukunft. Wir danken der Familie Preiss-Daimler für das Vertrauen, dieses Unternehmen in unsere Hände zu legen“, erklärte Henning Deters, GELSENWASSER-Vorstandsvorsitzender.
„Die Chemie stimmt! Wir freuen uns, mit GELSENWASSER einen würdigen Nachfolger gefunden zu haben, der den ChemiePark Bitterfeld Wolfen langfristig betreiben wird“, so Jürgen Preiss-Daimler.

Quelle: http://www.cp-news.de, 1.10.2013

09/2013: CeChemNet-Partner tagen in Bitterfeld - Minister Bullerjahn hält Gastvortrag

Foto: Dr. Ute Hirsch / Unicepta
Am 30. September 2013 kamen die CeChemNet-Partner auf Einladung von Dr. Michael Polk, Geschäftsführer P-D ChemiePark Bitterfeld Wolfen GmbH zu ihrer vierteljährlich stattfindenden Lenkungsausschusssitzung in Bitterfeld zusammen. Als Gastredner sprach Jens Bullerjahn, Minister der Finanzen und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, über die künftigen finanzpolitischen Rahmenbedingungen Ostdeutschlands.
Die Partner verständigten sich darüber hinaus über aktuell anstehende Aktivitäten und Projekte und diskutierten erste strategische Schwerpunkte der Netzwerkarbeit für das Jahr 2014.

09/2013: CeChemNet und Cluster Chemie/Kunststoffe positionieren sich zur Bundestagswahl

Das Netzwerk der mitteldeutschen Chemiestandorte CeChemNet und das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland haben ein Positionspapier zur anstehenden Bundestagswahl erarbeitet.
Ziel des Papiers ist es, frühzeitig für die Themen der chemischen und kunststoffverarbeitenden Industrie zu sensibilisieren und die drängendsten Handlungserfordernisse aufzuzeigen. Die für den Standort Deutschland insgesamt bedeutsamen Themen hat der Verband der chemischen Industrie e.V. bereits in seinem 10-Punkte-Papier veröffentlicht.
Das nun ergänzend dazu vorliegende Papier "Regionale Aspekte zur nächsten Bundestagswahl aus Sicht von CeChemNet und Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland" bietet einen Überblick über die Themenfelder Industriepolitik, Energie, Innovation, Bildung / Fachkräfteentwicklung und Logistik und betrachtet insbesondere regionale Spezifika in Mitteldeutschland.

08/2013: Ener­gie­wen­de schafft Wachs­tumspo­ten­zia­le für Ost­deutsch­land - Studie "Auswirkungen der Energiewende auf Ostdeutschland" vorgestellt

Pressekonferenz am 28. August 2013 in Halle. Foto: isw GmbH Pressekonferenz am 28. August 2013 in Halle. Foto: isw GmbH
Der Bundesbeauftragte für die Neuen Bundesländer und Parlamentarische Staatssekretär Dr. Christoph Bergner hat am 28. August 2013 im Fraunhofer IWM in Halle die von ihm in Auftrag gegebene Studie "Auswirkungen der Energiewende auf Ostdeutschland" vorgestellt. Demnach ist Ostdeutschland Vorreiter bei der Umsetzung der Energiewende sowie Nettostromexporteur. Dies hängt im Wesentlichen mit dem Strommix zusammen, der im gesamtdeutschen Vergleich mit bereits rund 29 Prozent einen überdurchschnittlichen Anteil an Erneuerbaren Energien aufweist. Die Autoren des Deutschen CleanTech Instituts DCTI und EuPD Research zeigen in ihren Analysen aber auch auf, dass der starke Ausbau der Erneuerbaren Energien in den östlichen Bundesländern erhebliche Herausforderungen mit sich bringt, die es im Sinne einer wirtschaftlichen und gesamt-gesellschaftlich tragbaren Umsetzung der Energiewende zu meistern gilt. Dazu erklärt Dr. Bergner, es gehe um eine vernünftige Integration erneuerbarer und konventioneller Energieträger und nicht darum, immer neue Ausbaurekorde bei den Erneuerbaren Energien zu erzielen. Gerade die ostdeutsche Braunkohle müsse in diesem Kontext (Grundlastsicherung) gesehen werden. Braunkohle sei auch vor dem Hintergrund ihrer stofflichen Nutzbarkeit mit Blick auf den Chemiestandort Mitteldeutschland von besonderer Bedeutung.

Quelle: Bundesministerium des Innern

07/2013: Bundesforschungsministerium fördert HYPOS-Konsortium

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird das Konsortium „Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany“ (HYPOS) im Rahmen des Programms „Zwanzig20–Partnerschaft für Innovation“ bis 2020 finanziell fördern.
Die Entscheidung gab Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka am 18. Juli 2013 in Berlin bekannt. „Wir freuen uns darüber, dass die Jury und das Bundesministerium für Bildung und Forschung unsere Vision von „grünem“ Wasserstoff als Energieträger der Zukunft teilen. Die Entscheidung zeigt die enormen Innovationspotenziale sowie ökologischen und ökonomischen Effekte, die sich mit dem geplanten Aufbau einer selbsttragenden Wasserstoffwirtschaft in Deutschland verbinden“, erklärt Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM Halle und Sprecher des HYPOS-Projektes. „Die Erzeugung, Speicherung, Umwandlung und Nutzung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff ist für die mitteldeutsche Chemieindustrie ein möglicher Weg aus der bestehenden einseitigen Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen. Mit der Entwicklung einer „grünen“ Chemie könnte vom Standort Mitteldeutschland nach dem Chemieparkkonzept der 1990er Jahre eine zweite Revolution für die Branche ausgehen“, so Dr. Christoph Mühlhaus, Sprecher des Clusters Chemie/ Kunststoffe Mitteldeutschland.

Quelle: Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, 18.7.2013
Weitere Informationen:
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07/2013: Unternehmen investiert rund 20 Mio. Euro in Versuchsanlage:ThyssenKrupp weiht Biotechnologieanlage am Standort Leuna ein

In Leuna (Saalekreis) ist am 10. Juli 2013 die europaweit erste Mehrzweck-Fermentationsanlage zur kontinuierlichen Produktion biobasierter Chemikalien eingeweiht worden. Mit einem Investitionsvolumen von rund 20 Millionen Euro baut ThyssenKrupp damit seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich biotechnologisch hergestellter Chemikalien auf Basis nachwachsender Rohstoffe weiter aus. Diese Chemikalien dienen unter anderem als Ausgangstoff für biologisch abbaubare Kunststoffe wie Polymilchsäure (PLA) oder Polybutylsuccinat (PBS). Biokunststoffe eignen sich für die Verarbeitung zu Verpackungsmaterialien, Folien oder Textilien. Umweltschutz und ein schonenderer Umgang mit Ressourcen stehen hierbei im Vordergrund.
Dr. Heinrich Hiesinger, ThyssenKrupp Vorstandschef, sieht erhebliche Marktpotenziale: „Die moderne Biotechnologie ist eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. In fast allen Bereichen des Alltagslebens spielen biotechnologische Verfahren, Produkte und Dienstleistungen eine Rolle – zum Beispiel bei der Entwicklung neuer Medikamente, Pflanzen-sorten, bei Waschmittel oder Kosmetika. Die industriell genutzte Biotechnologie ist Teil unserer Wachstumsstrategie. ThyssenKrupp verfügt hier über umfassendes Know-how – von der Grundlagenforschung bis zum Betrieb von Versuchsanlagen im industriellen Maßstab.“

Quelle: ThyssenKrupp / Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, 10.7.2013
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07/2013: Hi-Bis-Anlage feiert Richtfest - Joint-Venture schafft neue Arbeitsplätze in Bitterfeld

Fast genau neun Monate nach der Grundsteinlegung für eine Erweiterung der Produktionsanlage der Hi-Bis GmbH feierten die Bauherren gemeinsam mit den Handwerkern und mit den Mitarbeitern das Richtfest. Ab Mitte des kommenden Jahres 2014 will das Joint-Venture-Unternehmen Hi-Bis GmbH seine Produktion durch die neue Anlage verdoppeln.
Mit einer Investition von ca. 50 Millionen Euro werden erneut Arbeitsplätze geschaffen. In der neuen Anlage wird weiterhin Spezialbisphenol hergestellt, das bei Bayer zur Produktion des hitzebeständigen und transparenten Polykarbonates Apec® zum Einsatz kommt.

Quelle: Bayer Bitterfeld, 2.7.2013

06/2013: Verfahren für alternative Phosphor-Gewinnung erhält IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2013

Der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2013 geht an die RecoPhos Consult GmbH aus Gardelegen. Dem Familienunternehmen wurde die Auszeichnung am
26. Juni 2013 vor 300 hochrangigen Gästen im Residenzschloss Altenburg für seine innovative Technologie zur Rückgewinnung von Phosphor bei der thermischen Verwertung von Klärschlämmen verliehen. Neben dem Hauptpreis wurde die Innovation auch mit dem Clusterpreis Chemie/Kunststoffe ausgezeichnet, der
gemeinschaftlich von der Dow Olefinverbund GmbH und der Styron Deutschland GmbH ausgelobt wurde.

Quelle: Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, 27.6.2013
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06/2013: Minister will auch weiterhin regionale Sichtweise in Brüssel stärken: Möllring zum Präsidenten des Europäischen Netzwerks der Chemieregionen ECRN gewählt

Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Hartmut Möllring ist in Brüssel zum neuen Präsidenten des Netzwerks der Europäischen Chemieregionen (ECRN) gewählt worden. Die Mitgliederversammlung verabschiedete zudem ein gemeinsames Positionspapier zur EU-Industriepolitik. Das Chemienetzwerk unterstützt darin den integrierten Ansatz der Europäischen Kommission, wonach alle industriepolitisch relevanten Themen, wie beispielsweise Energiepolitik, Ressourceneffizienz und Beschäftigungspolitik, in den Diskussionsprozess einbezogen werden.
Minister Möllring sagte: „Ich freue mich, dass die Mitglieder des ECRN dem Land Sachsen-Anhalt und auch meiner Person das Vertrauen ausgesprochen und mir die Präsidentschaft des Netzwerkes übertragen haben. Ich werde mich intensiv dafür einsetzen, dass die regionale Sichtweise auch weiterhin in den Brüsseler Dialog über die europäische Chemieindustrie eingeht. Nur auf diese Weise werden wir deren Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit verbessern und uns damit auch den industrie-, klima- und energiepolitischen Herausforderungen stellen können.“

Quelle: Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, 26.6.2013

06/2013: Zukunftsgespräch - Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Länder Bergner besucht Fraunhofer PAZ in Schkopau

Der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Staatssekretär Dr. Christoph Bergner, besuchte am 19. Juni 2013 das Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung PAZ in Schkopau (Sachsen-Anhalt). Damit würdigte Bergner die wissenschaftliche und wirtschaftliche Leistung der, im Zentrum der chemischen Industrie im Dow ValuePark angesiedelten, größten außerindustriellen Polymersyntheseeinrichtung Europas. In einem ausgesuchten Gesprächskreis mit regionalen Unternehmensvertretern sowie Vertretern der Fraunhofer-Institute für Angewandte Polymerforschung IAP in Potsdam-Golm und für Werkstoffmechanik IWM in Halle standen Projekte und zukünftige Strategien im Mittelpunkt des Informationsaustausches. Das Fraunhofer PAZ ist eine gemeinsame Initiative der Fraunhofer-Institute IAP in Potsdam-Golm und IWM in Halle. »Das Fraunhofer PAZ ist eine Erfolgsgeschichte und wirkt anwendungsbezogen mit seinen Kompetenzen auf die Geschicke der Kunststoffbranche in Mitteldeutschland ein«, so Bergner. Darüber hinaus werden auch die Energiethemen mit dem Fraunhofer Innovationscluster »SolarKunststoffe« und der Initiative HYPOS – Wasserstoff aus Erneuerbarer Energie zukunftsfähig weiter vorangetrieben.

Quelle: Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

06/2013: Sachsen-Anhalts Minister für Wissenschaft und Wirtschaft besucht Dow

Zu einem Besuch in Schkopau wurde Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Hartmut Möllring am 12. Juni 2013 vom Leiter der mitteldeutschen Dow-Werke, Reiner Roghmann, begrüßt. Der Minister setzte mit dem Besuch seine geplanten Informationsreisen zu Unternehmen des Landes Sachsen-Anhalt weiter fort. Reiner Roghmann informierte über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die Bedeutung der mitteldeutschen Dow-Werke im weltweiten Unternehmensverbund. „Auch in Zukunft werden wir ein verlässlicher und starker Wirtschaftspartner in dieser Region sein“, so Roghmann. Künftige Entwicklungen und wirtschaftliches Wachstum werden weniger von Dow als von den gegebenen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen beeinflusst. Dazu sagte Minister Möllring: „Damit der Industriestandort Sachsen-Anhalt langfristig wettbewerbsfähig bleibt, steht die bezahlbare Sicherung der Energieversorgung weit oben auf unserer wirtschaftspolitischen Agenda. Gefragt ist ein intelligenter Energiemix, der die ökologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit im Gleichgewicht hält. Zu teure Energie darf nicht zum Standortnachteil für unsere Unternehmen werden.“
Zudem lobte Minister Möllring die große Solidarität und Unterstützung, die den vom Hochwasser betroffenen Menschen in den vergangenen Tagen zuteil wurde. „Der Einsatz der zahllosen freiwilligen Hochwasserhelfer und die Unterstützung vieler Unternehmen machen Mut für den dringend notwendigen Neuaufbau. Es ist ein tolles Signal für die Region, dass sich auch Dow und die Dow-Mitarbeiter für die Hochwassergeschädigten einsetzen.“

Quelle: Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft
des Landes Sachsen-Anhalt / Dow Olefinverbund GmbH
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04/2013: Fraunhofer IAP gründet neue Projektgruppe für Biopolymerverarbeitung in der Lausitz

Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP Potsdam-Golm bereichert sein Forschungsspektrum um eine speziell profilierte Projektgruppe, in der gezielt für den Einsatz von Biopolymeren und biobasierten Kunstoffen in der kunststoffverarbeitende Industrie Brandenburgs und darüber hinaus geforscht und entwickelt wird. Am 24.4.2013 fiel am Standort Schwarzheide der Startschuss für die Arbeit der neuen Projektgruppe Biopolymerverarbeitung Schwarzheide des Fraunhofer IAP.

Quelle: Fraunhofer IAP, 24.04.2013

04/2013: Das finnische Unternehmen FP-Pigments erweitert die Produktion am Standort Leuna

Auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern am Chemiestandort Leuna hat die FP-Pigments GmbH nach ihrer Gründung im Jahr 2008 bereits im Spätsommer 2009 ihre Produktionsanlage in Betrieb genommen. Nun wird die Produktionskapazität durch Erweiterung der
Produktionsanlagen verdoppelt. Dazu wird bis Ende 2013 eine
zweite Produktionslinie und eine Lagerhalle errichtet. Die Gesamtinvestition von mehreren Mio € wird erneut durch Fördermittel des Landes, des Bundes und der
Europäischen Union unterstützt. Dadurch erhöht sich die Zahl der Arbeitsplätze von derzeit 22 auf mindestens 30 Vollzeitarbeitsplätze.

Quelle: FP-Pigments GmbH, 16.04.2013
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04/2013: Die deutsche Regionaleisenbahn GmbH (DRE) übernimmt Eisenbahnstrecke Zeitz-Tröglitz von der DB Netz AG

Am 12. April 2013 übergab die DB Netz AG den Schlpssel für das Stellwerk in Tröglitz an die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH (DRE). Mit diesem symbolischen Akt ging die Eisenbahnstrecke von Zeitz nach Tröglitz auf die DRE als Streckenbetreiber über. Die DRE hält diese wichtige Schienenanbindung zum Chemie- und Industriepark Zeitz als öffentliche Eisenbahninfrastruktur vor. Sie steht daher allen Eisenbahnverkehrsunternehmen zur Nutzung offen. Mit der Streckenübernahme ist die Eisenbahnanbindung des Chemie- und Industriepark Zeitz gesichert.

Quelle: DRE GmbH, Meldung vom 12.04.2013

03/2013: Dow kündigt Inbetriebnahme neuer Produktionsanlage von Photovoltaik-Folien in Schkopau an - ENLIGHT™ Polyolefinfolien fangen die Kraft der Sonne ein

Nach der Fertigstellung der neuen Produktionsanlage für ENLIGHT™ Polyolefinfolien in Schkopau wurde die erste Lieferung an Kunden versendet. Mit der Inbetriebnahme der Schkopauer Anlage steigert Dow die weltweite Kapazität erheblich. Zudem ermöglicht dies dem Unternehmen, Kunden in der Photovoltaikindustrie in Europa, Asien und Amerika direkt aus der jeweiligen Region zu beliefern. Dies trägt dazu bei, dass Systemkosten gesenkt und die globale Wettbewerbsfähigkeit der Kunden in den verschiedenen Regionen gestärkt werden können.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.dow.com/pvsolar/

Quelle: Dow, 26.3.2013

03/2013: Standort Schwarzheide schärft sein Profil

Die BASF Schwarzheide GmbH erzielte 2012 einen Umsatz von 1.007 Millionen €. Damit lag der Umsatz zum dritten Mal nacheinander über der Marke von 1 Milliarde €, allerdings 5 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahres. Über diese und weitere Kennzahlen der Entwicklung am drittgrößten europäischen Standort der BASF-Gruppe berichteten Dr. Karl Heinz Tebel, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Dr. Colin von Ettingshausen, Kaufmännischer Geschäftsführer, bei einem Pressegespräch am 20. März im Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH.
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02/2013 Strategiedialog Chemie in der Staatskanzlei fortgesetzt

Bild: I. Berger / Staatskanzlei Sachsen-Anhalt
Unter Leitung von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff wurde am 7. Februar 2013 in der Magdeburger Staatskanzlei der Strategiedialog Chemie zwischen der Landesregierung und Vertretern der Chemieindustrie fortgesetzt. Rund 20 Vertreter von Firmen, des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland und des Standortnetzwerks CeChemNet nahmen an dem Dialog teil. Auf der Tagesordnung standen Themen wie die Auswirkungen der Energiewende auf energieintensive Unternehmen, Initiativen zur Fachkräftesicherung und die Planungen für die neue Strukturfondsperiode der Europäischen Union. Diskutiert wurde auch die neue Innovationsstrategie des Landes, die in engem Zusammenhang mit der EU-Strukturpolitik steht.
Die Teilnehmer vereinbarten die Intensivierung des Informationsaustausches, um das Gespräch nach der Sommerpause fortzusetzen. Einigkeit bestand darin, dass konzerngebundene Unternehmen weiterhin förderfähig bleiben müssen, um Strukturnachteile ausgleichen zu können.
Ministerpräsident Haseloff betonte die hohe Bedeutung der Chemieindustrie für Sachsen-Anhalt. „Der Gesamtwirtschaft geht es nur gut, wenn es auch der Chemie gut geht. Die Betriebe sorgen für Wirtschaftskraft, viele Tausend Arbeitsplätze und nicht zuletzt für Steuereinnahmen in Sachsen-Anhalt. Energiepolitik ist zum entscheidenden Kompetenzfeld deutscher Industriepolitik geworden.“ Es sei deshalb wichtig, dass Landesregierung und Firmen kontinuierlich in Kontakt stünden. Das sei auch außerhalb des Strategiedialoges der Fall.

Quelle: Staatskanzlei Sachsen-Anhalt

02/2013: Getec feiert Richtfest am Chemie- und Industriepark Zeitz

Die Getec AG investiert rund 9 Mio. Euro in eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage im Chemie- und Industriepark Zeitz. Am 6. Februar 2013 war das Richtfest für das hocheffiziente Industriekraftwerk, das über eine installierte Dampfleistung von 38 MW verfügt. Mit der neuen Anlage wird die Radici Chimica Deutschland GmbH künftig ihren kompletten Dampfbedarf und einen Teil des Strombedarfs decken. Die Inbetriebnahme ist im Sommer 2013 geplant.

Quelle: http://www.industriepark-zeitz.com/standortnews,39,39,de.html

02/2013 Neuer Sprecher des Chemiepark-Netzwerks CeChemNet fordert Korrektur bei Strompreis - InfraLeuna-Chef Christof Günther übernimmt Funktion von Matthias Gabriel (Bitterfeld)

Die mitteldeutsche energieintensive Industrie muss bei den Netznutzungsentgelten für die Stromnetze im bundesweiten Wettbewerb seit Jahren mit erheblichen Kostennachteilen leben. Diese Benachteiligung gelte es durch eine bundesweite Angleichung der Netznutzungsentgelte zu korrigieren. Das fordert der Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH und neue Sprecher des Central European Chemical Network (CeChemNet), Christof Günther. Als Beispiel führt er die Belastungen durch die so genannte Biogasumlage an. In Mitteldeutschland werde auf Grund der besonderen Struktur der Landwirtschaft mit ihren großen Flächen besonders viel Biogas erzeugt. Dies führe im nord-/ostdeutschen Erdgas-Marktgebiet (Gaspool) zu einer sehr hohen Biogasumlage. „Während in unserem Marktgebiet die Biogasumlage aktuell bei 0,75 Euro/kWh/h/a liegt, beträgt sie für den übrigen Teil Deutschlands nur ein Drittel dieses Betrages (0,26 Euro/kWh/h/a). „Diese Benachteiligung gilt es zügig durch eine bundesweite Angleichung der Biogasumlage zu korrigieren“, fordert Günther. Auch als neuer CeChemNet-Sprecher verleiht er dieser Forderung Nachdruck. Diese Funktion hat er turnusgemäß von Matthias Gabriel, Geschäftsführer des P-D Chemiepark Bitterfeld Wolfen, übernommen.

12/2012: Aushändigung des Verdienstkreuzes am Bande an Jürgen Andreas Hiltermann durch Ministerpräsident Haseloff

Foto: I. Berger
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff überreichte am 10. Dezember 2012 in einer Feierstunde im Palais am Fürstenwall einer Bürgerin und vier Bürgern aus Sachsen-Anhalt Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Verliehen wurden die Orden im Oktober resp. November dieses Jahres von Bundespräsident Joachim Gauck.
Das Bundesverdienstkreuz am Bande erhielt Jürgen Andreas Hiltermann, ehemaliger langjähriger Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH. Die erfolgreiche Restrukturierung des Chemiestandortes ist ganz wesentlich sein Verdienst.
Durch die Restrukturierung sind rund 10.000 wettbewerbsfähige Arbeitsplätze entstanden.
Hiltermann vertritt in zahlreichen Gremien die Interessen des Chemiestandortes und der Region. Haseloff bezeichnete den Geehrten als „außergewöhnliche Unternehmerpersönlichkeit. Vielen Menschen in der Region haben Sie gute
Zukunftsperspektiven eröffnet. Ihre Verdienste um den Wirtschafts- und Innovationsstandort Sachsen-Anhalt sind unbestritten. Dank Ihrer Tatkraft hat sich Leuna zu einem wichtigen und international wettberbsfähigen Industriekern entwickelt.“

Quelle: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

12/2012: CeChemNet mit konferenzbegleitender Ausstellung bei 10. Kongress des Europäischen Chemieregionen-Netzwerks ECRN in Warschau

Wie lässt sich die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Chemieindustrie weiter stärken? Diese Frage stand im Mittelpunkt des 10. Kongresses des Europäischen Chemieregionen-Netzwerks ECRN, der am 5. und 6. Dezember 2012 in Warschau stattfand. Als ECRN-Präsidentin hat Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Birgitta Wolff mit mehr als 120 Teilnehmern aus sechs Ländern insbesondere darüber beraten, wie sich das Netzwerk den Chemieregionen in der derzeit laufenden Diskussion zur Umsetzung der EU-Wachstumsstrategie „Europa 2020“ Gehör verschaffen kann.
Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte sich das
„Chemieland Sachsen-Anhalt“ auch mit einer konferenzbegleitenden Ausstellung sowie chemiestandportspezifischen Publikationen. Dazu betonte Dr.
Carlhans Uhle, Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (IMG): „Sachsen-Anhalt ist über etablierte Netzwerkstrukturen wie CeChemNet und das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland in den europäischen Erfahrungsaustausch eingebunden und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung einer innovativen und wettbewerbsfähigen Chemieindustrie in Sachsen-Anhalt, Mitteldeutschland und Europa."

Quelle: Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft Sachsen-Anhalt

11/2012: Presse greift Positionen der chemischen Industrie in Mitteldeutschland auf

Artikel in Mitteldeutscher Zeitung:
-Stromkosten: Ernste Warnung
-Kettenreaktion: Steigende Energiekosten bedrohen Chemieverbund
(Druckausgabe vom 10. November 2012, Seiten 4 und 21)

11/2012: CeChemNet positioniert sich zur Bedeutung der Basischemie sowie zur Energiewende in Mitteldeutschland

Am 1.11.2012 fand im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft in Magdeburg eine Gesprächsrunde von CeChemNet / Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland mit Frau Prof. Dr. Wolff, Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt zur Situation der energieintensiven Unternehmen statt. Die Ergebnisse, die Positionspapiere als Gegenstand der Diskussion finden Sie hier:
Bedeutung Basischemie [501.2KB/pdf]

10/2012 Fraunhofer-Innovationscluster »SolarKunststoffe« für die Industrie in Mitteldeutschland: Auftaktveranstaltung in Schkopau

Das neue Fraunhofer-Innovationscluster »Kunststoffe und Kunststofftechnologien für die Solarindustrie« - kurz »SolarKunststoffe« ging am 25. Oktober 2012 mit einer Auftaktveranstaltung in Schkopau (Sachsen-Anhalt) an den Start. Ziel des Innovationsclusters ist es, gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft die Aktivitäten von Solar-und Kunststoffindustrie in Mitteldeutschland und Brandenburg zu bündeln und zu stärken. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Industrie-Ausstellung mit der Präsentation innovativer Produkte.

Quelle: Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM

10/2012: InfraLeuna gewinnt den Sonderpreis der Umweltallianz Sachsen-Anhalt

Für ihre Initiative Klimabewusstsein erhielt die InfraLeuna GmbH am 17. Oktober 2012 aus den Händen von Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens den diesjährigen Sonderpreis der Umweltallianz Sachsen-Anhalt. „Dieser Preis ist die Würdigung vielfältiger Bemühungen in der InfraLeuna um eine bessere Nutzung von Ressourcen wie Wasser und Erdgas. Hier wurden in den letzten beiden Jahren insbesondere im Kraftwerk große Fortschritte erreicht. Der sparsame Umgang mit Energien und damit verbunden auch der Schutz unserer Umwelt spielt für die InfraLeuna und den Chemiestandort schon lange eine wichtige Rolle. Alle Mitarbeiter leisten hier ihren Beitrag, in dem sie verantwortungsvoll und nachhaltig arbeiten.“, so Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH.

Quelle: InfraLeuna GmbH

10/2012: Styron weiht neue Anlage in Schkopau ein

„Die Inbetriebnahme der neuen Styron-Anlage ist ein weiteres Zeugnis der positiven Entwicklung in der Chemiebranche Sachsen-Anhalts. Der schwierige Umstrukturierungsprozess der Branche seit Beginn der neunziger Jahre war erfolgreich. Das zeigt sich auch auf dem Arbeitsmarkt.“ Das betonte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff am 15. Oktober 2012 bei der feierlichen Einweihung einer neuen Anlage der Styron Deutschland GmbH zur Produktion von Synthesekautschuk in Schkopau. Insgesamt wurden rund 91 Millionen Euro investiert. 32 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen. Bei Styron in Schkopau sind nun knapp 450 Mitarbeiter beschäftigt.

Quelle: Staatskanzlei Sachsen-Anhalt

10/2012 Das neue Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP schließt Lücke zwischen Labor und Umsetzung - Anlageninbetriebnahme in Leuna mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Regenerative Rohstoffe wie Holz und Stroh können Erdöl ersetzen. Um aus nachwachsenden Rohstoffen chemische Grundstoffe herzustellen, sind neue biotechnologische und chemische Verfahren notwendig. Eine Hürde war es
bisher, die Prozesse in den industriellen Maßstab zu übertragen. Das neue Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP schließt diese Lücke zwischen Labor und Umsetzung. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit nahm Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am 2. Oktober 2012 in Leuna die ersten Anlagen in Betrieb.

Quelle: FRAUNHOFER-ZENTRUM FÜR CHEMISCH-BIOTECHNOLOGISCHE PROZESSE CBP

09/2012 BYK Kometra eröffnet Produktionsneubau in Schkopau

Dr. Matthias L. Wolfgruber, Vorsitzender des Vorstands der ALTANA AG, und Frank Bannert, Landrat des Saalekreises, besuchten am 28. September 2012 anlässlich der Eröffnungsfeier des Produktionsneubaus, BYK Kometra in Schkopau. Sie informierten sich mit rund 80 weiteren Gästen über die hochmoderne Mischerlinie zur Produktion von Kunststoff-Modifikatoren und nahmen gemeinsam mit Dr. Uwe Zakrzewski und Klaus Dieter Besser den ersten von sechs geplanten Mischreaktoren in Betrieb.
BYK Kometra produziert in Sachsen-Anhalt spezielle grenzflächenaktive Copolymere, die in vielen Anwendungen als Haftvermittler und Schlagzähmodifikatoren eingesetzt werden. Diese Kunststoff-Modifikatoren schaffen die Voraussetzungen zur Verarbeitung von normalerweise unverträglichen Materialien und werden in vielen technischen Anwendungen, z. B. in der Automobilindustrie, verwendet. Der rund 7 Millionen Euro teure Produktionsneubau ermöglicht die Erweiterung der Produktionskapazitäten von Kunststoff-Modifikatoren um cirka 50 Prozent.

Quelle: BYK Additives & Instruments, A member of ALTANA

08/2012 Tagungsband des 9. Kongresses der Europäischen Chemieregionen erschienen

Am 27.10.2011 fand der 9. Kongress der Europäischen Chemieregionen statt. Branchenakteure aus 21 Regionen waren zu Gast in Halle an der Saale. Sachsen-Anhalt hat mit diesem Kongress eine Vorreiterrolle in der Debatte um die zukünftige Gestaltung der europäischen Industriepolitik eingenommen. Einen Schwerpunkt des Kongresses bildete die Diskussion zu den Herausforderungen eines nachhaltigen Einsatzes von EU-Strukturfonds in europäischen Chemieregionen im Lichte der Strategie Europa 2020.

Wir danken allen Referenten, Teilnehmern und Unterstützern. Den Tagungsband-Download sowie die Kongressdeklaration finden Sie hier:

07/2012 Personalia: Neue Geschäftsführung der InfraLeuna GmbH - Dr. Christof Günther ist Nachfolger von Andreas Hiltermann

Dr. Christof Günther übernahm im Juli 2012 die alleinige Geschäftsführung der InfraLeuna GmbH. Er trat damit die Nachfolge von Andreas Hiltermann an, der nach mehr als 15 Jahren seine aktive berufliche Tätigkeit als Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH beendete.

Quelle: InfraLeuna GmbH

07/2012: Bundesumweltminister Altmaier beendet Antrittsbesuch in Sachsen-Anhalt

Bundesumweltminister Peter Altmaier kam am 20. Juli 2012 zu seinem Antrittsbesuch nach Sachsen-Anhalt. Gemeinsam mit Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens und der Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft, Prof. Dr. Birgitta Wolff, informierte sich Altmaier über die Umsetzung der Energiewende in Sachsen-Anhalt.
Auf dem Programm standen unter anderem Besuche beim Windenergieanlagenbauer ENERCON in Magdeburg und beim Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Schkopau sowie Gespräche mit Unternehmensvertretern. Altmaier betonte: „Sachsen-Anhalt ist Solarland. Ich habe mich heute vor Ort über das Erreichte und über bestehende Probleme informiert. Ich habe mit den Betroffenen sowie Ministerpräsident Haseloff darüber gesprochen, wie die Chancen der deutschen Solarwirtschaft auf den Weltmärkten verbessert werden können.“
Von besonderer Bedeutung waren die Diskussionen zur zukünftigen Technologieentwicklung von Wind- und Photovoltaikstrom und deren steigende Integration in das deutsche Energienetz. So wurde beispielsweise ein Modellprojekt zur Erzeugung von Wasserstoff aus Wind- und Photovoltaikstrom und dessen Einspeisung in das vorhandene mitteldeutsche Wasserstoff-Pipeline-Netz präsentiert, welches keine Netzausbaukosten verursacht.

Quelle: Staatskanzlei Sachsen-Anhalt

06/2012: Gemeinsamer Messeauftritt der deutschen Chemieparks auf dem Weltforum der Prozessindustrie - CeChemNet präsentiert sich auf der ACHEMA 2012 in Frankfurt / Main

Vom 18. bis 22. Juni 2012 war CeChemNet bereits zum dritten Mal Teil des ACHEMA-Gemeinschaftsstandes der Fachvereinigung Chemieparks / Chemiestandorte im Verband der Chemischen Industrie (VCI) und der Gesellschaft zur Außenwirtschaftsförderung der Bundesrepublik Deutschland – Germany Trade and Invest (GTAI).
Der gemeinsame Messeauftritt in Halle 9.1. Stand D54 bot eine exzellente Plattform für Networking, im regen Austausch mit den Besuchern am Stand konnten die Stärken des Chemieparkkonzeptes herausgestellt werden, die Investoren attraktive Bedingungen bieten.
Zudem konnten sich die CeChemNet-Partner im Rahmen der ACHEMA bei einem von GTAI veranstalteten Seminar am 18. Juni 2012 einer japanischen Wirtschaftsdelegation präsentieren. So stellte Herr Matthias Gabriel, Geschäftsführer P-D ChemiePark Bitterfeld Wolfen GmbH, mit der Hi-Bis GmbH ein erfolgreiches Joint Venture zwischen den Firmen Honshu Chemical Industry, Mitsui & Co. und der Bayer AG am Bitterfelder Standort vor. Hi-Bis unterhält im ChemiePark Bitterfeld Wolfen eine Produktionsanlage für Spezial-Bisphenole und plant eine zweite Anlage zu errichten.
Presseinformation [126.5KB/pdf]

06/2012: CeChemNet feiert zehnjähriges Bestehen - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff würdigt Netzwerkarbeit

„Sachsen-Anhalt ist ein Land der Innovationen. Davon zeugt auch das bei uns entwickelte Chemieparkmodell. Es hat nicht nur der heimischen Chemieindustrie nach dem Fall der Mauer wieder eine Perspektive gegeben, sondern findet inzwischen weltweit Nachahmer. Wir können also mit Stolz sagen: Für die Fortentwicklung der chemischen Industrie gingen von unserem Land Impulse in alle Welt aus“, das sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff aus Anlass des zehnten Jahrestages der Gründung des Central European Chemical Network (CeChemNet) am 1. Juni 2012 in Bitterfeld.

weitere Informationen:
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05/2012 - Standortmesse Leuna Dialog mit 80 Ausstellern ausgebucht

Am 10. Mai 2012 war auch die siebente Messe der Dienstleister am Chemiestandort Leuna ein voller Erfolg und das Kulturhaus mit 80 Ausstellern erneut ausgebucht. Andreas Hiltermann, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH, berichtete bei der Eröffnung der Messe von zahlreichen Investitionsprojekten am Standort, darunter Leuna Harze GmbH und Domo Caproleuna GmbH. Saalekreis-Landrat Frank Bannert verwies in seinem Grußwort insbesondere auf die Forschungsaktivitäten des Fraunhofer Zentrums für chemisch-biotechnologische Prozesse (CBP).

04/2012 Festakt: 20 Jahre Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Sachsen-Anhalt

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM feierte am 25. April 2012 sein 20jähriges Bestehen mit einem großen Festakt. Im Beisein von Jens Bullerjahn, stellvertretender Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, nahmen mehr als 320 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Forschung an der Feierlichkeit teil. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Referenten zum Thema »Die Produktion geht in den Mittleren und Fernen Osten - Wer geht mit?«

Seit 20 Jahren ist die Hallesche Kompetenz in der Werkstoffmechanik von Wirtschaft und Industrie nachgefragt: Konsequent nach den Bedürfnissen des Marktes ausgerichtet, forschen heute mehr als 250 Beschäftigte am Standort Halle in gesellschaftlich relevanten Bereichen wie der Automobilelektronik, Mikroelektronik, Mikrosystemtechnik, Photovoltaik, Biotechnologie, Medizin-technik, Polymerverarbeitung und dem Flugzeugbau. »Materialien für eine ressourceneffiziente Gesellschaft zu erforschen und zu entwickeln wird unsere maßgebliche Aufgabe für die Zukunft sein«, so Professor Ralf Wehrspohn, Leiter des Fraunhofer IWM Halle. Damit wird die jahrzehntelange Tradition in der Materialforschung und Mikrostrukturaufklärung am Standort Halle fortgesetzt und in die Zukunft geführt.

Quelle: Fraunhofer IWM Halle

04/2012 Das Fraunhofer PAZ wächst: Eröffnung Erweiterungshalle am 3. April 2012 in Schkopau

Das Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung PAZ in Schkopau (Sachsen-Anhalt) erweitert seine Arbeitsgebäude um eine Logistikhalle mit Büroräumen. Das Zentrum ist eine gemeinsame Initiative des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM und des Fraunhofer für Angewandte Polymerforschung IAP. Erarbeitet werden hier Lösungen für Fragestellungen zur Optimierung der Prozesskette vom Syntheserohstoff bis zum Bauteil nach Maß.
In der 400 m2 großen Erweiterungshalle werden Materialien wie Granulate und Holzfasern gelagert sowie im Fraunhofer PAZ hergestellte Produkte für die Kunden zwischengelagert.
Zudem werden zusätzlich auf 150 m2 neue Büroräume für acht Arbeitsplätze bereitgestellt.
Die Erweiterungshalle wurde mit 1,3 Millionen Euro aus den Mitteln des Bundes, des Landes Sachsen-Anhalt und aus Fraunhofer-Mitteln im Rahmen des Konjunkturpaketes II erbaut. Anteilig erfolgt die Finanzierung über 500.000 Euro vom Land Sachsen-Anhalt und 800.000 Euro aus Fraunhofer-Mitteln.

Quelle: Fraunhofer PAZ

03/2012 Europäische Projektpartner treffen sich in Halle (Saale) und Schkopau

Im Rahmen des INTERREG IVC DISTRICT+ Teilprojektes Next Generation Science Park - NGSP wird der Aufbau von Wissenschafts-Parks und entsprechender Netzwerkstrukturen als ein Ansatz zur Unterstützung der Regionalentwicklung betrachtet. Hierzu sollen bestehende Strategien und Modelle analysiert sowie Best Practices und Handlungsempfehlungen auf regional- und förderpolitischer Ebene erarbeitet werden. Um sich über ihre Erfahrungen und Ansätze in den Partnerregionen auszutauschen, trafen sich am 1. und 2. März 2012 die NGSP-Projektparter aus Schweden, Deutschland, Großbritannien, Polen und Italien zum Projekt-Workshop in Halle (Saale). Am zweiten Tag wurde eine Studienreise zum Dow ValuePark® Schkopau und mitz II mit integrierten Fraunhofer PAZ organisiert. Durch die kompetente Begleitung von Herrn Heinze, ValuePark® - Manager, sowie Herrn Dr. Wendler, Leiter Synthese, Fraunhofer PAZ, konnten alle Beteiligten einen direkten Einblick in ein gelungenes Beispiel der gelebten Kooperation zwischen Forschung, Wirtschaft und Politik erhalten.

02/2012 Braunkohlegipfel in Leuna beschließt gemeinsame Erklärung: Braunkohle für nachhaltige Energie- und Grundstoffversorgung unverzichtbar

Die Länder Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben sich am 27. Februar 2012 in Leuna auf eine gemeinsame Erklärung zur künftigen Nutzung der heimischen Braunkohle verständigt. Im Rahmen eines Treffens mit dem für Energie zuständigen EU-Kommissar Günther Oettinger und Vertretern
von Wirtschaft und Wissenschaft wurde betont, dass die Braunkohle für eine sichere Energieversorgung Deutschlands unverzichtbar sei. Große Perspektiven werden auch in der stofflichen Nutzung der Braunkohle gesehen.
Der sachsen-anhaltische Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff erklärte: „Die Versorgungsengpässe, die es in diesem Winter bei der Gasversorgung gab, zeigen, wie wertvoll unsere heimische Braunkohle ist. Ein Schatz ist sie aber auch für die chemische Industrie. Ihre stoffliche Nutzung dort hat beste Perspektiven.“ Dies sei zudem ein Weg, um die Abhängigkeit
von Öl- und Gasimporten zu mindern. Man bitte daher die EU
um Unterstützung bei der Einbindung in europäische Forschungsvorhaben.
In der Erklärung wird gefordert, das vom Bund geförderte Projekt
„Innovative Braunkohlenintegration in Mitteldeutschland – ibi“ zu einer Forschungsinitiative auf europäischer Ebene weiterzuentwickeln.


12/2011 Staatssekretär Christoph Bergner besucht Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland: Beauftragter der Bundesregierung für die Neuen Länder trifft Spitzenmanager

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Dr. Christoph Bergner, besuchte am 5. Dezember 2011 den Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland. In seiner Funktion als Beauftragter der Bundesregierung für die Neuen Länder traf Bergner im Haus der Standortgesellschaft InfraLeuna GmbH mit führenden Vertretern der mitteldeutschen Chemie- und Kunststoffbranche zusammen.

11/2011 Chemical Parks: A Successful Business Model in Germany - An Opportunity for US-American Entrepreneurs - Akquiseveranstaltung zur Vermarktung der sachsen-anhaltinischen Chemiestandorte

Am 30. November 2011 luden die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (IMG) und die sachsen-anhaltinischen CeChemNet Partner aus Leuna, Schkopau und Zeitz in den Petroleum Club of Houston (Texas, USA) ein. Ziel der Abendveranstaltung war die Darstellung der sachsen-anhaltinischen Chemiestandorte als attraktive Investitionsstandorte.
Über 20 Gäste aus der chemischen Industrie in und um Houston folgten der Einladung. Nachdem der stellvertretende Honorarkonsul Klaus-Jochen Gühlcke die Willkommensrede gehalten hatte, präsentierte Nico Horn in seiner Position als Senior Manager der Investitions- und Marketinggesellschaft die Rahmenbedingungen für business opportunities in der chemischen Industrie des Landes Sachsen-Anhalt sowie die Unterstützungsleistungen der IMG. Im Anschluss bereicherten die Vorträge der Testimonials Doug Sheldon, Director of New Business Development von DOW Chemical, sowie von Alex Segers, CEO von DOMO, die Veranstaltung in höchstem Maße, da sie den Investitionsstandort Sachsen-Anhalt lobten und die Ansiedlungsunterstützung hervorhoben.

10/2011: 9. Kongress des Europäischen Chemieregionen-Netzwerkes ECRN in Halle

Am 27.10.2011 eröffnete Prof. Dr. Birgitta Wolff, Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt den 9. ECRN-Kongress in Halle. „In Sachsen-Anhalt stimmt die Chemie. Seit vielen Jahren prägt diese Branche die Wirtschaftsstruktur unseres Landes und sorgt für Wachstum und Beschäftigung. Damit dies so bleibt, wollen wir durch das Europäische Chemieregionen-Netzwerk ECRN unter anderem bei der Ausgestaltung der künftigen europäischen Innovations- und Forschungsförderung ein Wörtchen mitreden. So sind wir davon überzeugt, dass das in Mitteldeutschland begonnene Projekt ‚ibi’ zur stofflichen Nutzung der Braunkohle auch europaweit auf großes Interesse stoßen wird, und wollen deshalb über das ECRN bei der EU eine entsprechende eu-ropäische Forschungsinitiative ‚Kohle als alternativer Rohstoff für Grund- und Feinchemika-lien’ anregen. Geplant ist dafür unter anderem die Errichtung einer Pilot- bzw. Demonstrationsanlage zur Kohlechemie am Industriestandort Leuna. Dadurch können sich Sachsen-Anhalt und Deutschland insgesamt noch stärker als innovativer Chemiestandort profilieren.“
Prof. Dr. Birgitta Wolff ist seit Mai 2011 die Präsidentin des Europäischen Chemieregionennetzwerkes ECRN. Ziel der internationalen Veranstaltung war es, den Chemiestandort Sachsen-Anhalt zu präsentieren. Zudem wurden Fragen zum demografischen Wandel, zu neuen Wegen der Innovationspolitik sowie zu möglichen Beiträgen der Chemielogistik für die Wettbewerbsfähigkeit erörtert.

Über 100 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung folgten der Einladung nach Halle.

Finanziert wurde die Konferenz aus Mitteln der Technischen Hilfe des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Mehr Informationen zu den EU-Strukturfonds erhalten Sie unter www.europa.sachsen-anhalt.de.

09/2011 Chemiestandorte öffnen ihre Tore: Tag der offenen Tür am 24. September 2011

Am 24. Septmeber 2011 findet in zahlereichen Chemiestandorten Deutschlands ein Tag der offenen Tür statt, so auch die CeChemNet-Standorte in Bitterfeld, Schkopau und Schwarzheide. Neben Unternehmens- und Anlagenbesuchen, Werksrundfahrten, Experimenten und Veranstaltungen zur Berufsorientierung wird auch ein umfangreiches Unterhaltungsangebot für die Besucher organisiert.

05/2011 Germany Trade and Invest besucht den Chemiestandort Leuna

Auf Einladung der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt haben die Mitarbeiter des Bereiches Chemie/Gesundheit von Germany Trade and Invest (GTAI) am 16. Mai 2011 den Chemiestandort Leuna besucht. Im Rahmen eines Vortragsprogrammes und einer moderierten Standortrundfahrt informierten sich die Gäste aus Berlin und Washington über Geschichte und Zukunftspotenziale der Chemiestandorte im Mitteldeutschen Chemiedreieck. Mit einer vertieften Zusammenarbeit wollen die Partner die Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken die internationale Wahrnehmbarkeit der Standorte erhöhen.

05/2011 Standortmesse Leuna-Dialog in sechster Auflage mit 75 Ausstellern

Am 5. Mai 2011 fand zum sechsten Mal die jährliche Standortmesse Leuna-Dialog im Kulturhaus statt. Mit 75 Austellern war das Kulturhaus erneut voll ausgebucht. Andreas Hiltermann, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH und Gastgeber eröffnete die Messe und begrüßte neben den Ausstellern und Besuchern den Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt Michael Richter. Zusätzlich zu den Messeständen wurde den Besuchern erneut ein Vortragsprogramm von Unternehmen am Standort geboten.

03/2011 Zehnjähriges Jubiläum des P-D ChemieParkes Bitterfeld Wolfen

Am 16. März 2011 feierte der P-D ChemiePark Bitterfeld Wolfen sein zehnjähriges Jubiläum. Zahlreiche Gratulanten folgten der Einladung in den Bitterfelder P-D Kulturpalast. Grußworte sprachen u.a. der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Wolfgang Böhmer, Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff sowie Landrat Uwe Schulze und Oberbürgermeisterin Petra Wust. Den Gästen wurde ein würdevolles Rahmenprogramm mit Vorträgen, musikalischen Darbietungen und Ballett geboten.

03/2011 Modellprojekt Abfallwirtschaft - Unterzeichnung Kooperationsvereinbarung zum Kreislaufwirtschaftspark Halle-Lochau

Am 2. März 2011 fand in Leuna die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen der InfraLeuna GmbH und der Stadtwerke Halle GmbH statt. Die Zusammenarbeit soll dem Austausch von Informationen und Erfahrungen zur weiteren Entwicklung des Kreislaufwirtschaftsparkes auf der Deponie Halle-Lochau und des Chemieparkes Leuna dienen. Maßgeblich unterstützt wird der Kooperationsansatz vom Landkreis Saalekreis, der Stadt Halle sowie den Clusterinitiativen Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschalnd und Mitteldeutsche Entsorgungswirtschaft. Für die Partner ist die Kooperation ein Beispiel für eine erfolgreiche Stadt- Umland-Beziehung im Bereich der wirtschaftlichen Entwicklung.

01/2011 Styron erweitert Kautschuk-Werk in Schkopau: Haseloff übergibt Förderbescheid in Millionenhöhe

Einen Fördermittelbescheid in zweistelliger Millionenhöhe hat Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff am 11. Januar 2011 an die Styron Deutschland GmbH in Schkopau (Saalekreis) überreicht. Das Unternehmen wird seine Produktion zur Herstellung von Synthesekautschuk im Dow ValuePark am Standort Schkopau erweitern. Mit der Errichtung der neuen Produktionskapazitäten will Styron insbesondere den weltweit steigenden Bedarf nach dem Grundstoff zur Produktion von Hochleistungsreifen besser bedienen und Kunden weltweit beliefern. Baustart für die neue Anlage wird im Mai 2011 sein.
Die Styron Deutschland GmbH ist der größte Produzent von synthetischem Kautschuk in Europa. In Mitteldeutschland betreibt das Unternehmen zudem ein Forschungs- und Technologie-Center für Synthesekautschuk sowie weite-re Anlagen zur Herstellung von Grundstoffen für die Kautschukproduktion und zur Herstellung verschiedener Polystyrol-Typen.


12/2010 Spatenstich für Fraunhofer CBP in Leuna

Am 8. Dezember 2010 erfolgte am Chemiestandort Leuna der Spatenstich für das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse (CBP). Wirtschaftsminister Dr. Haseloff und Finanzminister Bullerjahn übergaben einen weiteren Fördermittelbescheid. Das Zentrum soll die Lücke zwischen Labor und industrieller Umsetzung bei der Nutzung nachwachsender Rohstoffe schließen. Der Standort Leuna soll sich künftig zum bio- und petroschemisch integrierten Standort entwickeln und nimmt damit eine Vorreiterstellung bei der industriellen Nutzung nachwachsender Rohstoffe ein, sagte Andreas Hiltermann, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH im Rahmenr der Veranstaltung.
In das Kernprojekt werden 45,3 Millionen Euro investiert. Bis Mitte 2012 soll der Neubau auf einer Fläche von rund 2000 Quadratmetern fertiggestellt werden.

11/2010 Linde Gas in Leuna weiht neues Operationszentrum ein und feiert 20-jähriges Jubiläum

Am 25. November 2010 feierte die Linde AG das 20-jährige Standortjubiläum und nahm das neue Remote Operation Center (ROC) in Betrieb. Mit dem Operationszentrum werden künftig fast alle Linde-Luftzerlegungsanlagen in Europa gesteuert.
Linde-Chef Wolfgang Reitzle erläuterte die große Bedeutung des Standortes Leuna für den Konzern. Fünf Millionen Euro wurden in das ROC investiert, 40 Arbeitsplätze sollen neu entstehen.

10/2010 Mitteldeutscher Tag auf K 2010 mit Ausstellern aus vier Ländern: Teilnehmer optimistisch – Messerundgang mit Staatssekretär Schubert

Die 720 Unternehmen der mitteldeutschen Chemie- und Kunststoffindustrie mit 65 000 Beschäftigten haben im Jahr 2009 15 Milliarden Euro umgesetzt. Mehr als ein Drittel ihrer Produkte geht ins Ausland. Diese Leistungs- und Innovationskraft zeigen die 70 Aussteller aus Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auch auf der K 2010, der weltgrößten Messe für Kunststoff und Kautschuk, an Einzel- und Gemeinschaftsständen. Ein Höhepunkt war dabei der Mitteldeutsche Tag am 28. Oktober 2010. Mit ihm soll in ganz besonderer Weise die Bedeutung der Kunststoffindustrie in diesem Wirtschaftsraum im Herzen Europas herausgestellt werden, sagte der Sprecher des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland, Dr. Christoph Mühlhaus.

Am Gemeinschaftsstand des Mitteldeutschen Kunststoffnetzwerkes (MKN) in Halle 8b, am Stand D79, trafen sich an diesem Tag Branchenvertreter aus Unternehmen, Netzwerken und Forschungseinrichtungen aus den vier Bundesländern. Bei einem Workshop und einem Messerundgang, an denen auch der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt, Detlef Schubert, teilnahm, präsentierten Aussteller ihre Exponate, Pläne und Ideen. Schubert sagte: „Erfolgreiche Innovationen machen Regionen stark. Deshalb ist es viel versprechend, dass Aussteller aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg ihre Leistungsfähigkeit, ihre Innovationskraft, wettbewerbsfähige Produkte und Verfahren sowie ihre Nähe zu osteuropäischen Märkten, gemeinsam vorstellen.“

Die mitteldeutschen Aussteller traten in Düsseldorf mit großem Selbstvertrauen auf. Denn sie waren mit viel Zuversicht nach Düsseldorf gekommen. Fast drei Viertel von ihnen haben
bei einer Umfrage von CK News, dem Newsletter des Clusters Chemie/Kunststoff Mitteldeutschland, im Vorfeld der K unter den Ausstellern aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg ihre Geschäftslage mit „gut“ bezeichnet.
28 Prozent bewerteten ihre Lage als befriedigend. Auch bei den Geschäftserwartungen mehren sich die positiven Aussagen. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) haben ihre Erwartungen als günstiger, 60 Prozent als gleich bleibend bezeichnet. Lediglich vier Prozent sehen eine Verschlechterung auf sich zukommen. Die Konjunkturkurve der Kunststoffbranche in Mitteldeutschland zeigt nach oben.

09/2010 Pressereise Kunststoffe Sachsen-Anhalt 2010: Unternehmen und Forschungseinrichtungen präsentieren ihre Polymerkompetenz

Die Investitions- und Marketinggesellschaft des Landes Sachsen-Anhalt (IMG), das Netzwerk der mitteldeutschen Chemiestandorte Central European Chemical Network (CeChemNet) und das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland luden zum vierten Mal zur Pressereise durch die mitteldeutsche Chemie- und Kunststoffregion. Am 20. und 21. September 2010 bereisten Journalisten aus ganz Deutschland erfolgreiche Unternehmen und innovative Forschungseinrichtungen der Branche.
Die chemische und die Kunststoff verarbeitende Industrie sind wichtige Stützen der sachsen-anhaltinischen Wirtschaft. Gemeinsam machen sie mehr als ein Fünftel des Umsatzes und der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe aus.
Den Pressevertretern wurde im Rahmen von Besichtigungen und Gesprächsrunden das volle Leistungsprofil der sachsen-anhaltinischen Chemie- und Kunststoffbranche aufgezeigt:
Die ORBITA-FILM GmbH mit Sitz in Weißandt-Gölzau operiert im Unternehmensverbund der POLI-FILM Gruppe, die durch weltweite, auf ein umfassendes Produktspektrum gestützte Aktivitäten eine führende Rolle im Polyethylen-Folienmarkt einnimmt. Sie ist führender deutscher Hersteller von Polyethylen-Folien für die Verpackungs- und Baubranche sowie für Landwirtschaft und Gartenbau.
Dow ValuePark®: Die Werke der Dow in Schkopau, Böhlen, Leuna und Teutschenthal zählen mit 2 300 Mitarbeitern zu den modernsten Chemiestandorten der Welt. Ausgangspunkt der Produktionskette ist der Cracker (Böhlen). Hier entstehen aus Rohbenzin die chemischen Grundstoffe, wie Ethylen, Propylen, Butadien, Styrol und weitere Aromaten. Der überwiegende Teil dieser Basisprodukte wird innerhalb des Dow Olefinverbundes zu verschiedenen Kunststoffen und synthetischem Kautschuk weiterverarbeitet. Diese Kunststoffe, die als Granulat die Dow-Anlagen verlassen, werden bei Investoren im ValuePark® sowie bei Kunststoffverarbeitern weltweit weiterverarbeitet.
RP Compounds GmbH ist ein Tochterunternehmen von Europas größter Compounding- und Distributionsgruppe Ravago (Arendonk / Belgien) und veredelt Granulat für die verschiedensten Anwendungsbereiche in der Automobil- und Elektroindustrie.
KraussMaffei ist der weltweit führende Hersteller von Kunststoffmaschinen und bietet Produkte für Spritzgieß- und Reaktionstechnik sowie Extrusionstechnik an. Damit ist das Unternehmen Technologiepartner für die Bereiche Automotive, Verpackung, Baustoffe, Elektronik und Medizin. In Schkopau unterhält KraussMaffei ein Vertriebs- und Servicecenter, von hier aus werden alle Kunden in Mittel- und Ostdeutschland betreut.
Das Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und –verarbeitung PAZ in Schkopau bietet Dienstleistungen für eine Wertschöpfungskette vom Monomer bis zum polymeren Bauteil. Hier bündeln die Fraunhofer-Institute für Werkstoffmechanik IWM und Angewandte Polymerforschung IAP ihre Kompetenzen in der polymeren Material- und Verfahrensentwicklung und in der Polymerverarbeitung unter einem Dach.
Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM Halle charakterisiert, simuliert und bewertet das Verhalten von Werkstoffen, Bauteilen und Systemen unter dem Einfluss äußerer Kräfte in unterschiedlichen Umgebungen. Das Fraunhofer IWM in Halle konzentriert sich auf die Märkte Automobilelektronik, Mikroelektronik, Mikrosystemtechnik, Photovoltaik, Biotechnologie, Medizintechnik, Flugzeugbau und Polymerverarbeitung.
Die Schüco International KG mit einem Standort in Weißenfels ist weltweit Marktführer bei Aluminium-, Solar-, Stahl- und Kunststoffsystemen für innovative Gebäudehüllen und bietet modernste Fenster- und Fassadentechnologie, effiziente Solarlösungen und individuelle Beratung für Architekten, Planer, Investoren und Bauherren.
Die Schuberth GmbH in Magdeburg zählt mit einer Vielzahl an innovativen Produkten weltweit zu den führenden Herstellern von Motorrad-, Formel-1- und Motorsport-Helmen sowie von innovativen Kopfschutzlösungen in den Bereichen Arbeitsschutz, Feuerwehr, Polizei und Militär. Insbesondere die Erfahrungen aus der Formel 1 liefern beständig neue Impulse für Produktentwicklungen, die die Referenzklasse für Kopfschutz-Systeme markieren.

08/2010 Chemie- und Industriepark Zeitz: Erster Spatenstich für Bioraffinerie Elsteraue

"Mit der Entscheidung der Bioraffinerie Elsteraue, sich im Chemie- und Industriepark Zeitz anzusiedeln und ein Kooperationsabkommen mit der Infra-Zeitz Servicegesellschaft zu unterzeichnen, leistet das Unternehmen einen erheblichen Beitrag zur Verlängerung der Wertschöpfungskette im Chemie- und Industriepark. Die Bioraffinerie stärkt damit die Wirtschaft der Region." Das sagte Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff anlässlich des Ersten Spatenstichs zur Errichtung der Bioraffinerie Elsteraue GmbH am 27.8.2010 im Chemie- und Industriepark Zeitz (Burgenlandkreis). Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Herstellung und Einspeisung von Grüngas aus biogenen Substraten durch Verkettung von mechanischen, thermischen, biologischen und chemischen Prozessen sowie mit der Herstellung von Düngemitteln als Nebenprodukt. Es investiert rund 9,5 Millionen Euro in das Vorhaben und schafft damit neun Dauerarbeitsplätze.
Pressemitteilung [88.0KB/doc]

07/2010 Nationale HLG Folgekonferenz in Berlin: Globaler Wettbewerb stellt die Chemieindustrie vor große Herausforderungen

Auf Initiative des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) und der im Netzwerk der Europäischen Chemieregionen (ECRN) zusammengeschlossenen deutschen Mitgliedsländer Bayern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen hat am 1.7.2010 in Berlin eine Nationale Folgekonferenz zu den strategischen Empfehlungen des EU-Expertengremiums „Hochrangige Gruppe zur Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie“ (HLG) stattgefunden. Die Vertreter der Wirtschaft, Politik und Wissenschaft trafen sich erstmalig in Deutschland. Ein wesentlicher Akteur ist dabei das Land Sachsen-Anhalt. Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff hat als ECRN-Präsident und Mitglied der HLG maßgeblich an der Entwicklung der Strategie mitgearbeitet.

05/2010 Neue Publikation "Das Zukunftscluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland" erschienen

Die komplett überarbeitete und erweiterte zweite Auflage des 2007 erstmals erschienenen Werkes schlägt den Bogen vom in Mitteldeutschland gefundenen mit 80 000 Jahren ältesten Kunststoff der Welt bis hin zu den modernsten Anteilen von Chemie und Kunststoffen auf wichtigen Zukunftsfeldern. Beleuchtet werden ihre Herausforderungen und Chancen in den Bereichen Automobilbau, Luftfahrt, Photovoltaik, Medizin, technische Textilien, Optik, Polymerelektronik, Möbelindustrie und Verpackungswerkstoffe. Dargestellt wird der komplette Stoffverbund in der Region. Die in deutscher und englischer Sprache erschienene, attraktiv gestaltete und reich illustrierte Publikation gibt neben geschichtlichen Ausführungen vor allem einen Überblick über die Leistungsfähigkeit der Branche, über ihre Struktur in den vier ostdeutschen Ländern und über ihre internationalen Verbindungen und Projekte. Für potentielle Investoren kann er als Wegweiser durch die verschiedensten Möglichkeiten dienen, die Chemieparks, außeruniversitäre wissenschaftlichen Einrichtungen sowie Universitäten und andere Chemiestandorte in der vielfältigen Innovationslandschaft bieten. Dabei kann ihnen der umfangreiche Teil helfen, in dem Chemieparks und Standorte, Netzwerke und Verbände, Forschungseinrichtungen an Hochschulen, An-Institute und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Kompetenzzentren umfassend charakterisiert und Ansprechpartner sowie Kontaktdaten genannt werden.

Die Publikation wurde von der isw Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Dienstleistung mbH in Halle (Saale) im Auftrag der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH mit Unterstützung der Wirtschaftsinitiative Mitteldeutschland realisiert.

Download unter www.cluster-chemie-kunststoffe.de

05/2010 Konferenz am Chemiestandort Leuna: Kohle als Chemierohstoff immer bedeutender

Im mitteldeutschen Chemiedreieck soll ein Forschungszentrum „Kohle als Chemierohstoff“ entstehen. Dafür setzen sich die Landesregierung von Sachsen-Anhalt und das Netzwerk Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland ein. Auf einer Tagung zur „Zukunftssicherung des Chemiestandortes Mitteldeutschland durch Nutzung der einheimischen Rohstoffe Braunkohle und Biomasse“ am 26. Mai 2010 in Leuna wurde diese Forderung von Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung unterstützt. Eingeladen hatten zu dieser Veranstaltung die Landesverbände Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Thüringen des Wirtschaftsrates der CDU, dessen Landesfachkommission Umwelt Energie Landwirtschaft sowie das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland.

01/2010 Italienisches Unternehmen investiert in Sachsen-Anhalt: Manuli Stretch baut sein Werk im Value Park Schkopau aus

Der Chemie-Standort Schkopau gewinnt weiter an
Bedeutung. Die Manuli Stretch Deutschland GmbH, weltgrößter Hersteller von Stretchfolien, baut ihr Werk im Dow Value Park am Standort Schkopau weiter aus und wird im Zeitraum bis 2012 insgesamt weitere 21 Mio. € investieren. Die Mitarbeiterzahl wächst im Zeitraum um 31 auf dann 175. Die
Zahl der Auszubildenden steigt von 10 auf 16. Mit dieser Investition, die vorrangig für zwei neue Anlagen sowie ein neues Produktionsgebäude (4000 m²) verwendet wird, steigert Manuli Stretch seine Produktionskapazität um knapp 40.000 t/Jahr auf dann 140.000 t/Jahr. Damit will Manuli seine
führende Position auf dem europäischen Markt festigen und seinen Marktanteil von derzeit 18 Prozent weiter ausbauen.

01/2010 Standort konnte sich im internationalen Wettbewerb behaupten: LANXESS AG errichtet neues Chemiewerk in Bitterfeld-Wolfen - Bis zu 200 neue Arbeitsplätze

Das Unternehmen, das in Bitterfeld-Wolfen bereits ein hochmodernes Chemiewerk besitzt, wird eine so genannte Membran-Filtrationstechnologie entwickeln und produzieren. Mit der Membrantechnologie werden unerwünschte Stoffe wie Nitrate, Pestizide, Herbizide, Viren, Bakterien und kleinste Partikel aus dem Wasser gefiltert. Bei der Investitionsentscheidung der LANXESS AG konnte sich der Standort Bitterfeld-Wolfen im internationalen Wettbewerb gegen andere Standorte wie etwa in Spanien oder Singapur durchsetzen. „Die guten Rahmenbedingungen sowie die geplanten Kooperationen mit Hochschulen und Universitäten in der Region haben im Wettbewerb den Ausschlag für Bitterfeld gegeben“, sagte der Vorstandsvorsitzende der LANXESS AG, Dr. Axel C. Heitmann, auf der Pressekonferenz. Der Neubau des Werkes geht Hand in Hand mit einem intensiven Forschungs- und Entwicklungsprogramm, das LANXESS am Standort und in der Region etabliert.

11/2009 CeChemNet-Lenkungsausschuss tagte in Halle und begrüßte als Gäste Vertreter der Europäischen Investitionsbank, der Investitionsbank Sachsen-Anhalt sowie Finanzminister Bullerjahn

Am 30. November 2009 fand auf Einladung der Investitionsbank und des Finanzministeriums Sachsen-Anhalt ein Treffen zwischen dem Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank, Herrn Dr. Kollatz-Ahnen und Finanzminister Jens Bullerjahn sowie Herrn Manfred Maas, dem Sprecher der IB statt.

Das Ziel der Gespräche bestand darin, neue Möglichkeiten der Kofinanzierung von Landesprogrammen mit der Unterstützung von IB und EIB auszuloten. Darüber hinaus wurde vereinbart, konkrete Lösungsansätze, die von der Europäischen Investitionsbank bereits in anderen Bereichen angewandt werden, hinsichtlich ihrer Nutzung für Sachsen-Anhalt zu bewerten.

Im Rahmen der intensiven Diskussion wurde deutlich, dass eine Reihe von Ansatzpunkten bestehen, Fördermöglichkeiten, insbesondere Darlehensprogramme von Seiten der Europäischen Investitionsbank und IB, gemeinsam zu entwickeln.

In der anschließenden Sitzung des Netzwerkes CeChemNet, in dem die führenden Chemieparks Ostdeutschlands zusammenarbeiten, wurden Wege aufgezeigt, wie zukünftig sowohl Großvorhaben als auch Programme für mittelständische Unternehmen konzipiert und begleitet werden können.

11/2009 Wirtschaftskonferenz im Burgenlandkreis mit Ministerpräsident Böhmer

Am 25. November 2009 lud der Burgenlandkreis zur siebenten Wirtschaftskonferenz. Unter dem Motto „Gesunder Landkreis mit Geschmack und Energie“ stellten sich vier im Landkreis aktive Netzwerke vor, darunter die Branchenvertreter aus Gesundheit, Logistik, Elektro sowie Chemie/Kunststoffe. Dr. Peter Schwarz, Vorsitzender der Geschäftsführung der ZSG Zeitzer Standortgesellschaft stellte die CeChemNet-Aktivitäten insbesondere im Bereich der nachhaltigen Standortentwicklung vor. Unter den Gästen war auch Ministerpräsident Böhmer, der betonte, dass mittelständische Unternehmen ihre Kräfte bündeln müssen. Für ein Land wie Sachsen-Anhalt sei dies besonders wichtig, hätten doch hier nur zehn Prozent aller Wirtschaftseinheiten mehr als 20 Mitarbeiter, so der Regierungschef.
Konferenz 251109 [183.1KB/pdf]

11/2009 Hallesche Universität und Chemiekonzern Dow setzen Kooperation fort

Vertreter der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
(MLU) und der Dow Olefinverbund GmbH trafen sich am 16.11.2009 um den Kooperationsvertrag zwischen beiden Einrichtungen für das Jahr 2010 zu unterzeichnen. Bestandteil des Vertrags sind u. a. zwei für das Wintersemester vergebene Leistungsstipendien. Die Zusammenarbeit zwischen Sachsen-Anhalts größter Hochschule und dem internationalen Chemieunternehmen besteht seit fünf Jahren. Die MLU ist eine von europaweit vierzehn Hochschulen, mit denen Dow eine Partnerschaft pflegt.

11/2009 Netzwerk der Europäischen Chemieregionen tagt in Lüttich - Die Kooperation von europäischen Chemieclustern bei Forschung und Innovation soll gestärkt werden

Das Netzwerk der Europäischen Chemieregionen (ECRN) traf am 6. November 2009 auf Einladung der Region Wallonien im belgischen Lüttich zu seinem inzwischen 7. Kongress zusammen. Zentrales Thema der Konferenz war der Austausch über Fragen der Sicherung der Innovationsentwicklung in der chemischen Industrie.

„Voraussetzung für eine auch in 15 Jahren erfolgreiche europäische Chemie ist ihre Fähigkeit, Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit anzubieten. Die Chemie muss ‚Innovationstreiber’ für andere Branchen bleiben. Hier sehen wir uns als Regionen in einer besonderen Verantwortung“, sagte der Präsident des Regionen-Netzwerkes, Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff.
ECRN-Kongress 2009 [219.8KB/pdf]

10/2009 Chemie- und Industriepark Zeitz: Einweihung Stärkefabrik

Am 28. Oktober 2009 ist im Zeitzer Industriepark eine neue Weizenstärkefabrik in Betrieb gegangen. Der Betreiber, die neugegründete Food Retail and Production CS GmbH, investierte rund 50 Millionen Euro in das Werk im Burgenlandkreis. Jährlich sollen hier rund 130.000 Tonnen Weizen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu Stärkeprodukten verarbeitet werden. Abnehmer sind die Lebensmittel-, Chemie- und Papierindustrie sowie die Pharma- und Kosmetikbranche. In der Stärkefabrik entstehen 100 neue Arbeitsplätze.

10/2009 CeChemNet-Pressereise durch das Mitteldeutsche Chemiedreieck: "20 Jahre Deutsche Einheit - Die chemische Industrie in Mitteldeutschland , eine Erfolgsgeschichte zwischen Tradition und Innovation"

Das Netzwerk der mitteldeutschen Chemiestandorte Central European Chemical Network (CeChemNet) und die Investitions- und Marketinggesellschaft des Landes Sachsen-Anhalt (IMG) luden zum dritten Mal zur Pressereise durch die mitteldeutsche Chemieregion. Vom 19. bis 20. Oktober 2009 bereisten Journalisten aus ganz Deutschland die traditionsreichen Chemiestandorte in Zeitz, Leuna, Schkopau, Bitterfeld und Schwarzheide.

Die mitteldeutschen Chemiestandorte sind Vorreiter im globalen Umstrukturierungsprozess der chemischen Industrie und Geburtsstätte des Chemieparkkonzeptes. Seit Beginn der 90er Jahre wurden an den großen Chemiestandorten Sachsen-Anhalts in Leuna, Bitterfeld-Wolfen, Schkopau und Zeitz sowie in Böhlen (Sachsen) und in Schwarzheide (Brandenburg) 16,6 Milliarden Euro in die Sanierung und Erneuerung der Infrastruktur sowie in Produktionsanlagen investiert. An den großen Chemiestandorten der Region sind heute insgesamt 28 000 Menschen beschäftigt.

10/2009 Leuna: Zentrum schließt Lücke zwischen Labor und industrieller Umsetzung - Haseloff überreicht Fördermittelbescheid für Chemisch-Biotechnologisches Prozesszentrum

Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff hat am 7. Oktober 2009 am Standort Leuna einen Fördermittelbescheid des Landes über 8,5 Mio. Euro für das Chemisch-Biotechnologische Prozesszentrum (CBP) übergeben, das von den Fraunhofer-Instituten für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik sowie für Chemische Technologie errichtet und betrieben werden soll. Dieses Zentrum soll einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung alternativer Nutzungskonzepte für Biomasse in Bioraffinerien leisten und damit neue Möglichkeiten eröffnen, um in Zukunft biologische Rohstoffe verarbeiten zu können und nach Bedarf Öle, Fette, Cellulose, stärke- oder zuckerhaltige Rohstoffe als Ausgangsstoffe für Produkte zu gewinnen. Gleichzeitig soll das CBP die Lücke zwischen Labor und industrieller Umsetzung schließen.

09/2009 Symbolischer erster Spatenstich für Modultechnologiezentrum des Fraunhofer CSP mit Wirtschaftsminister Haseloff

Zeichen setzen: Mit dem feierlichen Spatenstich fiel am 17. September 2009 der Startschuss für das Modultechnologie-Zentrum des Fraunhofer-Centers für Silizium-Photovoltaik CSP. Mehr als 140 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft nahmen an der Veranstaltung teil. Auf rund 2000 m2 werden ab 2010 im DOW ValuePark® neuartige Verfahren zur Modulintegration sowie Aufbau- und Verbindungstechnik entwickelt und umgesetzt.

07/2009 Leuna: Chemiekonferenz diskutiert über neue Wege zur Braunkohleverwertung, Logistik und Netzwerke

„Perspektiven der Chemieindustrie in Mitteldeutschland im Zentrum Europas“ – dieses Thema stand am 8. Juli 2009 in Leuna (Saalekreis) im Mittelpunkt der Regionalen Folgekonferenz zum Abschlussbericht des EU-Expertengremiums „Hochrangige Gruppe zur Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie“ (HLG). Vertreter aus Industrie, Politik und Wissenschaft diskutierten, wie die im Abschlussbericht enthaltenen Handlungsempfehlungen unter den spezifischen regionalen Bedingungen aufgegriffen und umgesetzt werden können. Veranstalter der Konferenz waren das sachsen-anhaltische Wirtschaftsministerium und das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland.

06/2009 Investorenkonferenz in Berlin – CeChemNet präsentiert sich internationalem Fachpublikum

In der sachsen-anhaltischen Landesvertretung in Berlin fand am 3. Juni 2009 eine Internationale Investorenkonferenz statt, zu der Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer und Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff mehr als 220 Gäste aus aller Welt begrüßen konnten - unter ihnen Vertreter von Unternehmen, Botschaften, Kammern, Verbänden und Medien u.a. aus den USA, Kanada, Irland, Griechenland, dem Jemen, der Russischen Föderation, Ungarn, Kolumbien, El Salvador, Portugal, Japan und aus ganz Deutschland.

Ziel der Konferenz war das Bemühen um Investoren und die Werbung für den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt. Im zwanzigsten Jahr nach dem Mauerfall sollte Bilanz gezogen werden, welche Rolle gerade ausländische Investoren für die bisherige Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt gespielt haben.

CeChemNet präsentierte sich als Vertreter einer der Leitbranchen des Landes mit einer konferenzbegleitenden Ausstellung.

05/2009 CeChemNet präsentiert sich auf der ACHEMA 2009

Das Netzwerk der mitteldeutschen Chemiestandorte Central European Chemical Network (CeChemNet) und die Investitions- und Marketinggesellschaft des Landes Sachsen-Anhalt (IMG) warben zum zweiten Mal mit einem gemeinsamen Messeauftritt auf der ACHEMA 2009 in Frankfurt, um ausländischen Investoren die vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten am Erfolgsmodell Chemiepark aufzuzeigen. Unter dem Motto „Make it in Germany: Your Prime Chemical Location in Europe“ hat sich das Mitteldeutsche Chemiedreieck vom 11. bis 15. Mai 2009 in Halle 9.2., Stand B35 – E36 präsentiert.
ACHEMA 2009 [314.4KB/pdf]

04/2009 Konferenz zur Umsetzung der HLG Chemie in Usti nad Labem

Auf Einladung des Netzwerkes der Europäischen Chemieregionen (ECRN), dessen Präsident Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff ist, und der Stadt Usti nad Labem (Tschechische Republik) trafen sich am 16. Und 17. April 2009 in Usti nad Labem Vertreter aus Industrie, Politik und Wissenschaft, um die Ergebnisse des Abschlussberichtes des EU-Expertengremiums „Hochrangige Gruppe zur Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie“ (HLG) zu diskutieren. Die Konferenz fand im Rahmen der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft statt.
Konferenz Usti [2.7MB/doc]

04/2009 CeChemNet-Lenkungsausschusssitzung mit Vertretern der Landesregierung Sachsen-Anhalt - Offizielle Verkündung des CBP in Leuna

Am 3. April 2009 fand in Wittenberg die CeChemNet-Lenkungsausschusssitzung statt. Zwei Vertreter der Landesregierung Sachsen-Anhalt folgten der Einladung der CeChemNet-Partner: Jens Bullerjahn, Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt sowie Dr. Reiner Haseloff, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt. Im Rahmen der Veranstaltung erfolgte zudem die offizielle Bekanntgabe der Etablierung des Chemisch-Biotechnologischen Prozesszentrums (CBP) am Standort Leuna durch die anwesenden Minister Bullerjahn und Dr. Haseloff. Das Projekt wird maßgeblich seitens des Landes Sachsen-Anhalt, des Bundes, der Fraunhofer Gesellschaft sowie der InfraLeuna GmbH und weiterer Industriepartner unterstützt.
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Pressemitteilung CBP [42.0KB/pdf]

03/2009 IMG und CeChemNet unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Um die Vermarktung des Investitions- und Innovationsstandortes Sachsen-Anhalt in den Branchen Chemie/Kunststoffe, Maschinen- und Anlagenbau, im Automotive-Bereich und in der Biotechnologie voranzubringen, hat die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) am 30. März 2009 im Beisein von Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff mit wichtigen Branchennetzwerken Kooperationsvereinbarungen geschlossen.
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03/2009 Chemielogistik-Workshop am BASF-Standort Schwarzheide

Am 24. März 2009 diskutierten Logistikexperten im Rahmen eines gemeinsamen Workshops des VCI Nordost und des ChemLog Projektes am CeChemNet-Standort BASF Schwarzheide darüber, welche Herausforderungen sich für die Chemieunternehmen in Mitteldeutschland ergeben und welche Lösungsansätze und Strategien sich anbieten, um den Chemikalientransport im erweiterten Europa zu harmonisieren und effizientere Verbindungen zu den wachsenden Märkten unter anderem auch in Russland und China herzustellen.

01/2009 Neuorganisation des Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland - Drei neue Clustersprecher

Das Management des Clusters Chemie/Kunststoffe begrüßt zum Jahresanfang neue Vertreter aus der mitteldeutschen Chemie- und Kunststoffbranche. Sie sollen Clustersprecher Christoph Mühlhaus unterstützen und zur Stärkung des Clusters beitragen.

„Wir haben uns entschlossen die neue Struktur zu etablieren, um den wachsenden Anforderungen an das Cluster Rechnung zu tragen. Jeder der Bereiche Chemie, Kunststoffe sowie Chemieparks und Feedstocks erfordert eine intensive Zusammenarbeit mit Verbänden und anderen Branchen“, beschreibt Christoph Mühlhaus den Hintergrund der Neuorganisation. Sein Büro wird am traditionsreichen Chemistandort Leuna sein. „Ich freue mich, mit Herrn Blümel, Herrn Proske und Herrn Hiltermann, als Mitglied von CeChemNet, drei Branchen-Experten an meiner Seite zu haben“, ergänzt er.

Wolfgang Blümel wird als Sprecher für den Bereich Chemie fungieren. Der Diplom-Ingenieur ist stellvertretender Geschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie e.V. des Landesverbandes Nordost. Als Clustervertreter möchte er dazu beitragen, die Rahmenbedingungen für die mitteldeutsche Chemie weiterhin so zu stärken, dass die Erfolgsgeschichte der Branche, ihr seit 1993 ungebrochener Wachstumsprozess, fortgesetzt werden kann. Er sieht sein Engagement in der Nachwuchsförderung, der Fachkräftesicherung gleichermaßen wie in der Forschung und Entwicklung.

Sprecher für den Bereich Kunststoffe ist Reinhard Proske. Er studierte Chemie an der Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld und promovierte dort zum Doktor-Ingenieur. Proske ist Gründer und Vorstandsvorsitzender der CircleSmartCard AG und seit 2004 Präsident des Gesamtverbandes Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. „Für Mitteldeutschland ist die Kunststoffindustrie ein ganz wesentlicher Industriezweig. Das zeigt sich in dem starken Wachstum der vergangenen Jahre. Damit ihr Potential weiter gefördert werden kann, ist es wichtig, dass diese Branche neben der Chemie und den Chemieparks/Feedtsocks im Cluster ihre eigene Stimme hat“, begründet er seine Tätigkeit.

Verantwortlich für die Themenbereiche Chemieparks und Feedtsocks ist Andreas Hiltermann, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH. Er repräsentiert als Mitglied von CeChemNet die Chemieparks, einer der großen Interessengruppen im Cluster. Für ihn sind die Entwicklung der Energiepreise, die Umweltgesetzgebung und ihr Einfluss auf die Energieverfügbarkeit sowie die Ersatzmöglichkeiten von Rohstoffen wichtige Themen der Zusammenarbeit.“

Die Leitung des operativen Geschäfts wird weiterhin von Gunthard Bratzke, Geschäftsführer der isw Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Dienstleistung mbH, wahrgenommen.


11/2008 Kick-Off-Meeting ChemLog

Am 10. und 11 November fand in Schkopau das Kick-off Meeting des ChemLog „Chemical Logistics Cooperation in Central and Eastern Europe“ Projektes statt. Projektpartner aus Mitteldeutschland, der Tschechischen Republik, Ungarn, Österreich und der Slowakischen Republik trafen sich auf dem Standort der Dow Olefineverbund GmbH, um die Initiierung der ersten gemeinsamen Aktivitäten zu besprechen. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit im ersten Jahr wird der Austausch von Erfahrungen im Bereich der Chemielogistik stehen. Hierzu wird in den nächsten Monaten eine Analyse der Stärken und Schwächen der grenzüberschreitenden Chemielogistik in Mittel und Osteuropa erstellt. CeChemNet und das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland werden sich aktiv in diesen Prozess einbringen, um die Standortbedingungen für die mitteldeutsche Chemieindustrie zu verbessern und die internationale Zusammenarbeit in Richtung Mittel- und Osteuropa auszubauen. Im Anschluss des Workshops hatten die Teilnehmer die Gelegenheit während einer Standtortrundfahrt auf dem Chemiepark die Logistik in der praktischen Umsetzung zu erleben.

Mehr Informationen
Catrin Gutowsky, Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt, Email: Catrin.gutowksy@mw.sachsen-anhalt.de
Andreas Fiedler, Clustermanagement Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland, Email: fiedler@isw-gmbh.de

11/2008 CeChemNet, Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland und das Kompetenznetzwerk Mitteldeutsche Entsorgungswirtschaft empfingen eine polnische Wirtschaftsdelegation im ChemiePark Bitterfeld-Wolfen

Im Rahmen der Masowischen Tage in Sachsen-Anhalt luden CeChemNet, Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland sowie das Netzwerk Mitteldeutsche Entsorgungswirtschaft am 5. November 2008 zu einem Workshop unter dem Motto „Beseitigen, Verwerten, Stoffkreisläufe schließen: Vom Produkt zum Abfall-Vom Abfall zum Produkt“ ein. Rund 20 Vertreter aus der polnischen Region Masowien, darunter auch der Vize-Marschall Herr Stefan Kotlewski, folgten der Einladung auf den traditionsreichen Chemiestandort Bitterfeld-Wolfen.

10/2008 CeChemNet und Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland auf dem 6. ECRN Kongress in Brüssel

Am 27. Oktober 2008 fand in Brüssel der 6. Kongress des Europäischen Netzwerkes der Chemieregionen (ECRN) unter Beteiligung von Günther Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission und Dr. Reiner Haseloff, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt und Präsident des ECRN statt. Im Mittelpunkt des Kongresses standen die Perspektiven der Chemischen Industrie in Europa, Herausforderungen durch den Klimawandel und die Chancen die sich daraus für die chemische Industrie in Europa ergeben sowie Bedeutung von Innovations-Clustern in Chemieregionen.

10/2008 Tagung des Clusters Chemie/Kunststoffe

Am 21.10.2008 fand am Chemiestandort Leuna die Sondersitzung des Clusters Chemie/Kunststoffe statt. Vertreter der chemischen und kunststoffverarbeitenden Industrie diskutierten mit Dr. Reiner Haseloff, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt u.a. die Auswirkungen geplanten EU-Klimaschutz-Regularien ab 2012. Im Anschluss an die Clusterboardsitzung kamen die CeChemNet-Partner für gesonderte Gespräche mit Minister Haseloff zusammen

06/2008 CeChemNet auf der Chemspec Europe 2008 in München

Gebündelte Kräfte in Sachen Feinchemie: CeChemNet, IMG Sachsen-Anhalt, IHK Halle-Dessau und Unternehmen gemeinsam auf der ChemSpec Europe 2008 in München

05/2008 Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt erbittet CeChemNet-Stellungnahme zum Landeslogistikkonzept

Das Land Sachsen-Anhalt beabsichtigt, sich nachhaltig als Logistikstandort zu etablieren. Das nunmehr vorliegende, maßnahmenorientierte Logistikkonzept enthält für den Raum Sachsen-Anhalt Vorschläge, wie das genannte Ziel verwirklicht werden kann, es stellt aber auch eine Antwort auf die entsprechenden Initiativen auf Ebene der EU und des Bundes dar. Das Kabinett der Landesregierung Sachsen-Anhalt hat das Konzept für eine öffentliche Anhörung freigegeben, an der sich CeChemNet nach Aufforderung des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr beteiligt.

11/2007 CeChemNet und Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland präsentieren sich auf dem 5. ECRN Kongress in Ludwigshafen

Vom 29. bis zum 30. November 2007 fand der 5. Kongress des Europäischen Netzwerks der Chemieregionen (ECRN) statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung präsentierten sich CeChemNet (Central European Chemical Network) und das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland im Rahmen eines Dissemination Seminars und einer konferenzbegleitenden Ausstellung.
5. ECRN Kongress [677.5KB/pdf]

11/2007 Pressereise zu den Chemiestandorten Sachsen-Anhalts vom 12.-14. November 2007

Vom 12. - 14. November 2007 luden CeChemNet und die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (IMG) Pressevertreter aus ganz Deutschland zu einer gemeinsamen Pressereise ein.
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10/2007 Mitteldeutschland auf der K 2007

Im Rahmen der K 2007 in Düsseldorf, der weltweit größten Ausstellung für Kunststoffe und Kautschuk, präsentieren sich das Netzwerk der Mitteldeutschen Chemiestandorte CeChemNet und das Cluster Chemie/Kunststoffe am 29. Oktober (im Congress Center Düsseldorf CCD Süd, Raum 28) mit der Veranstaltung "Innoforum". Zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie Repräsentanten der Kunststoffnetzwerke Mitteldeutschlands folgten der Einladung nach Düsseldorf.

08/2007 Clusteratlas - Das Zukunftscluster Chemie-Kunststoffe Mitteldeutschland veröffentlicht

Am 8.8.2007 wurde am CeChemNet-Standort ChemiePark Bitterfeld Wolfen der Clusteratlas "Das Zukunftscluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland" im Rahmen eines Pressegesprächs der Öffentlichkeit vorgestellt.

05/2007 CeChemNet präsentiert sich auf der Fachmesse Leuna-Dialog

Am 10. Mai 2007 fand im cCe Kulturhaus die zweite Standortmesse „Leuna-Dialog“ statt. Unter den 41 Ausstellern befand sich neben zahlreichen Unternehmen der Chemie- und Kunststoffbranche auch das Netzwerk der Mitteldeutschen Chemie-Standorte CeChemNet. Die InfraLeuna GmbH, Partner im CeChemNet, konnte mit seiner Fachmesse im Vergleich zum Vorjahr rund 30 Prozent mehr Aussteller gewinnen.